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Reiseführer Molise

Sehr kompakt ist Molise die zweitkleinste Region Italiens nach dem Aostatal. Sein Gebiet teilt sich fast gleichmäßig zwischen Hügeln und Bergen auf; letztere sind zwar nicht besonders hoch, zeichnen sich aber durch ihre felsige und steile Beschaffenheit aus; dieselben Merkmale zeigen auch die Ebenen, die zwar sanft zum Meer hin abfallen, aber auf trockenem Boden liegen.

Veduta di Campobasso con il campanile di San Bartolomeo
Redazione FullTravel
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Die hügelige Gegend von Molise zeigt überwiegend tonhaltigen Charakter und ist oft durch calanchi unterbrochen, die durch die Erosion von Wasser im tonreichen Boden ausgewaschen werden. Die Region ist gesprenkelt mit Höhenzügen wie den Monti della Meta, den Bergen des Appennino Sannita, den Monti del Matese und den Monti dei Frentani. In der Regel liegen die Hügelgebiete, da sie nicht sehr ausgedehnt sind, am Fuß der Gebirgsmassive.

Das Molise präsentiert Landschaften, die von einer noch gut erhaltenen, teilweise unberührten Natur zeugen, deren touristische Berufung sich besonders an den etwa 38 Kilometern Küste zum Adriatischen Meer sowie den inneren Gebieten zeigt, die der ländlichen Umwelt, den traditionellen Hirtenpfaden in moderner Auslegung und dem Agrartourismus gewidmet sind. Aufgeteilt in die Provinzen Campobasso und Isernia ist Molise sicherlich bekannt für die Städte, darunter Termoli – ein renommiertes Seebad, von dem aus auch Fähren zu den Tremiti-Inseln ablegen – und für Agnone, weltweit berühmt als Sitz der Papstglockengiesserei Marinelli, die als das älteste Unternehmen der Glockenproduktion gilt.

Erwähnenswert sind auch Venafro, Larino und Staffoli, ein kleines Dorf, in dem ein wenig amerikanisches Western-Feeling mit Saloon, passenden Unterkünften, Platz für Rodeo und Country-Feste nachgebildet wurde. Ein Urlaub in Molise wird zweifellos mit der Vielfalt der lokalen Küche begeistern, die sehr abwechslungsreich ist und die Region widerspiegelt: bäuerlich geprägt im Inland und von maritimem Charakter an den Sandküsten.

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