Das Museum, entstanden aus der Abteilung des Wissenschaftskabinetts der Universität, die 1860 von Carlo Farini gegründet wurde, befindet sich seit 1933 im aktuellen Gebäude – beim Universitätsinstitut für Zoologie. Die ausgestellten Exemplare, etwa achttausend zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen, stammen teilweise aus den Sammlungen von Aldrovandi, Cospi und Marsili und teilweise aus den verschiedenen Phasen der Erweiterung des Museums. Die Ausstellung, bereichert durch Dioramen, vertieft besondere Themen (Nationalparks, Jagd und ausgestorbene oder vom Aussterben bedrohte Tiere).
Es ist, sowohl in Bezug auf die Ausdehnung als auch auf die ausgestellten und bewahrten Sammlungen, eines der bedeutendsten zoologischen Museen Italiens. Eingeführt durch einen Besuch der Nationalparks Abruzzen und Gran Paradiso mittels Dioramen (zu den ersten auf nationaler Ebene gehörend), bietet der Ausstellungsweg eine Reihe thematischer Sektionen. Besonders interessant sind jene, die sich entsprechend der Jagd widmen (illustriert sowohl durch Fangtechniken und das Erkennen von Spuren, die Verarbeitung von Fellen und andere damit verbundene Aktivitäten sowie durch die Präsenz von “Trophäen”) und denen, die ausgestorbene oder vom Aussterben bedrohte Tiere zeigen. Nicht weniger bedeutend ist die Sektion, die den Fortschritt der organisatorischen Komplexität in den verschiedenen Tiergruppen darstellt.
Das Repertoire der im ornithologischen Bereich des Museums vorhandenen Exemplare ist äußerst umfangreich. Das Institut für Tierzucht, das in kurzer Entfernung zum Museum liegt, bewahrt entlang des Eingangsflurs drei Vitrinen mit präparierten Exemplaren von Haustiervögeln, Geflügel, Tauben sowie einigen Objekten und Modellen zum Thema Kaninchenzucht. Die entomologischen und malakologischen Sammlungen wurden neu geordnet und erweitert.

