Entdecken wir die Spezialitäten der nordamerikanischen Küche mit den Experten von Hotels.com, die fünf Gourmet-Destinationen und ihre jeweiligen traditionellen Gerichte ausgewählt haben.
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Jambalaya – New Orleans, Louisiana
Ganz oben auf der Liste jedes Feinschmeckers sollte eine Reise in den tiefen Süden der Vereinigten Staaten stehen, Geburtsort der kreolischen und Cajun-Küche. Viele köstliche Gerichte stammen aus New Orleans – wie das Fisch-Gumbo, die Andouille, eine geräucherte Wurst, und das Po’boy-Sandwich – doch das bekannteste ist zweifellos die Jambalaya: ein Eintopfgericht aus Wurst, Gemüse, Fleisch oder Fisch, serviert mit Brühe und Reis. Erhältlich sowohl in der roten Variante (mit Tomate), typisch für die kreolische Küche, als auch in der weißen Cajun-Version (ohne Tomate), ist die Jambalaya ein Muss auf dieser kulinarischen USA-Reise.
Unser Tipp: Die Jambalaya mit Kaninchen und Wurst im Coop’s Place im französischen Viertel von New Orleans ist bei den Einheimischen besonders beliebt.

Jambalaya
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Fish Tacos – San Diego, Kalifornien
Inspiriert von der nahegelegenen Baja-Halbinsel in Mexiko ist San Diego eindeutig die Heimat der besten Fish Tacos der Welt. Die Stadt an der Küste des Pazifischen Ozeans beherbergt zahlreiche Food Trucks und mexikanisch inspirierte Restaurants, und Besucher werden kaum eine Speisekarte ohne verlockende Tacos finden. Das Äußere ist einfach, doch der Inhalt macht den Unterschied: Frischer Weißfisch wird in eine Tortilla gerollt und mit gehacktem Kohl, Sauerrahm, mexikanischer Sauce und einem Spritzer Limette belegt. Die traditionellste Art, den Taco zu servieren, ist mit frittiertem Fisch, aber meist ist auch eine gesündere Variante mit gegrilltem Fisch auf Anfrage erhältlich.
Unser Tipp: Point Loma Seafood in der Emerson Street kauft den Fisch täglich frisch direkt von den lokalen Fischern.

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Funeral Potatoes – Salt Lake City, Utah
Sie mögen traurig klingen, doch die „Funeral Potatoes“ aus Utah sind ein wahres Wohlfühlessen, das von der Hausmannskost inspiriert ist. Ein Auflauf wird mit Kartoffelwürfeln, Käse, Zwiebeln, cremiger Suppe, Butter und zerbröselten Kartoffelchips gefüllt und dann gebacken. Traditionell wird dieses Gericht beim Beerdigungsessen als Beilage serviert, doch es ist ein einfaches Gericht, das häufiger bei Familientreffen zubereitet wird. Jährlich findet sogar ein Wettbewerb für die besten Funeral Potatoes auf der State Fair von Utah statt. Die Teilnehmer müssen mindestens 3 Zutaten aus lokaler Herkunft verwenden, und der Gewinner erhält eine Geschenkkarte im Wert von 150 Dollar.
Unser Tipp: Das Garage on Beck in der Beck Street serviert die „Fried Mormon Funeral Potatoes“ mit dem typischen Utah Ranch-Dressing.

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Rocky Mountain Oysters – Billings, Montana
Man sollte sich nicht vom Namen täuschen lassen: Diese Delikatesse aus Montana ist nicht das, was man erwartet. Das Gericht enthält keine Meeresfrüchte, sondern Bullenhoden. Die Organe werden bemehlt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und dann frittiert und als Vorspeise mit Cocktailsauce serviert. Junge Bullen werden oft kastriert, um sie handlicher zu machen; dabei werden die Hoden aufbewahrt und als Delikatesse serviert, wie es auch jährlich beim Montana Testicle Festival der Fall ist.
Unser Tipp: Ein Besuch im Bull Mountain Grille für einen Aperitif mit Rocky Mountain Oysters könnte sich wirklich lohnen.

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Garnelen & Grits – Charleston, South Carolina
Kein Zweifel bezüglich der Garnelenmenge bei diesem Gericht, doch die Grits benötigen vielleicht eine Erklärung. Grits, auch „Nixtamal“ genannt seit dem Zweiten Weltkrieg, bestehen aus grob gemahlenem Mais oder Maisgrieß, der in Milch oder Wasser gekocht wird und einem herzhaften Brei ähnelt. Allein verzehrt werden Grits meist zum Frühstück, mit Garnelen und Beilagen werden sie jedoch zu einem köstlichen Hauptgericht. Oft werden Speck, Pilze, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Käse hinzugefügt, was ein sehr schmackhaftes Gericht schafft.
Unser Tipp: Das Hominy Grill in Charleston verzichtete viele Jahre darauf, dieses Gericht anzubieten, um sich abzuheben, doch schließlich gab es dem Kundenwunsch nach und fügte es auf der Speisekarte hinzu – mit dem Gewinn des prestigeträchtigen James Beard Award.


