Oft fälschlicherweise mit der wiener Küche verwechselt, ist die österreichische Küche eine beneidenswerte Palette ihrer zahlreichen regionalen Tafeln.
In Wien darf man keinesfalls das Wiener Schnitzel (vergleichbar mit unserem Mailänder Schnitzel), das Backhendl (paniertes und frittiertes Huhn) und die Sacher Torte verpassen.
In Niederösterreich lohnt es sich unbedingt, den gepökelten Fleischwaren (Surfleisch), den Schweinsbraten (Schweinsbraten) begleitet von Knödeln (Knödel), dem Flussfisch und dem Wild, wie Fasan mit Speck und Wildschinkenspeck, zu huldigen, die von kräftigen lokalen Weinen begleitet werden.
Im Burgenland spiegeln sich die ungarischen und kroatischen Wurzeln der pannonischen Küche deutlich wider: Hervorragend sind der Gulasch (würziger Rindfleisch-Eintopf), die Palatschinken (Pfannkuchen mit Marmelade), die Braten und Grillgerichte mit verschiedenen Fleischsorten.
Das milde Klima und die großzügigen Weiden in Kärnten bringen schmackhaftes Gemüse, hervorragende Butter, Käse und Milchprodukte auf den Tisch: Die Kasnudeln, Käsegnocchi, sind eine Delikatesse, die man nicht verpassen sollte.
In Salzburg dominieren die opulenten und etwas verspielten Formen der Salzburger Nockerl, süße Soufflés, und der Kalbsvögerl, mit Speck durchwobene Kalbsröllchen, serviert mit Tomatensauce. Auch das lokale Bier hat eine lange Tradition: Die älteste Brauerei stammt aus dem Jahr 1492, dem Jahr der Entdeckung Amerikas.

