Die Gründung von Pretoria, der administrativen Hauptstadt Südafrikas, geht auf das Jahr 1855 zurück, während sein Reichtum den Diamantvorkommen und den Cullinan-Minen zu verdanken ist. Heute ist sein universitärer Schwerpunkt sehr wichtig, mit allem, was daraus an Vitalität und Dynamik entsteht: Die massive Präsenz von Studenten hat die Gründung vieler trendiger Lokale und Treffpunkte ermöglicht, die Zentren von Ideen und Lebensstilen sind.
1 Was man in Pretoria sehen kann: die Altstadt
Pretoria hat ein kompaktes und übersichtliches Stadtzentrum, das bequem und angenehm zu Fuß zu erkunden ist. Church Square ist dessen Herz und Zeuge der wichtigsten politischen Ereignisse des Landes im 20. Jahrhundert. An dem Platz befinden sich verschiedene institutionelle Gebäude: das alte Parlamentsgebäude, genannt Raadsaal; die General Post Office; die Reserve Bank; der Gerichts Palast im spätneoklassizistischen Stil; die Netherlands Bank Buildings und weitere. Hier befindet sich auch das historische Caffè Riche, ein Triumph des Jugendstils. In der Mitte des Platzes erhebt sich die Statue des Staatsmannes Paul Kruger, ein Mythos des Burenkolonialismus, der ihn zum Vater des Vaterlandes ernannte.
2 Kruger-Haus
Sein Wohnhaus, das Kruger’s House mit der berühmten Veranda, auf der Gäste und Persönlichkeiten empfangen wurden, liegt etwas westlich von Church Square und ist bequem zu besichtigen: Dort sind die originalen Möbel aus dem späten 19. Jahrhundert erhalten. Gegenüber befindet sich auch die Kruger’s Church.
3 Hatfield und Sunnyside, Stadtviertel von Pretoria
Nördlich des Platzes befinden sich die Union Buildings, ein architektonischer Komplex aus dem Jahr 1913, Sitz der Nationalregierung, sowie der Zoo. Im Osten erstrecken sich die Universität Pretoria und das Viertel Hatfield, dicht bevölkert mit Bars, Lokalen, Restaurants und Treffpunkten für lange Abende.
Und im Süden liegt das Viertel Sunnyside, das lebhafteste und populärste mit Geschäften für afrikanisches Kunsthandwerk, Kunstgalerien, Kulturzentren und alternativen Lokalen.

