Die Bezeichnung wurde dem Gebäude von neapolitanischen Antiquaren nach dem Fund von Marmortiefreliefs mit Darstellungen von Hunden und Hirschen sowie einem Marmorstück, auf dem scheinbar der Name der Göttin zu lesen war, zugewiesen. Die Struktur präsentiert sich als großer Saal mit kreisförmigem Grundriss, der in ein Achteck eingeschrieben ist, errichtet in opus listatum bis zu den Bögen der Fensterabdeckungen; darüber befindet sich opus latericium bis zum Ansatz der Kuppel, die eine spitzbogige Form hatte und heute zerschnitten erscheint, gefertigt aus fortschreitend vorspringenden Ringen, gebaut aus Tuff- und Ziegelspänen. Die Rotunde könnte mit einer natatio identifiziert werden, in Beziehung zur Anwesenheit natürlicher Thermalquellen vor Ort, warm und kalt.
Informationen zum Tempel namens Diana
Piazzetta Alcide De Gasperi
80070 Bacoli (Neapel)
0818687592 – 0818040430
sar-cam.cuma@beniculturali.it
https://www.archeosa.beniculturali.it
Quelle: MIBACT

