Eröffnet Ende 1994 auf Initiative von drei Sammlern, G. Corvatta, G. Savorelli und A. Zaghini, die ihre Sammlungen in einem einzigen Ausstellungskontext zusammenführten, befindet sich das Museum seit 2005 in einem neuen und größeren Gebäude etwas außerhalb von Rimini. Dort wird die Entwicklung des Motorrads von Anfang des Jahrhunderts bis heute nachgezeichnet und es werden über 250 Motorräder ausgestellt, die von mehr als 60 italienischen und ausländischen Herstellern von Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 80er Jahre produziert wurden. Eine Dokumentations-, Foto- und Illustrationensammlung ergänzt das Museum, das auch als Dokumentationszentrum dient. Einzigartig in seiner Art wurde diese Galerie der Motorradgeschichte zunächst in Cerasolo di Coriano eröffnet und kam 1996 nach Rimini, wo sie bis Dezember 2003 in der Via Casalecchio Nr. 11 untergebracht war. Die Fläche war dann unzureichend für die Sammlung, weshalb eine neue Unterbringung nötig wurde. Nur fünf Kilometer von der bisherigen Lage entfernt umfasst das Museum jetzt zwei Gebäude: einen vollständig restaurierten Bauernhof und eine modernere, funktional gestaltete Struktur. Neben einer chronologisch geordneten Ausstellung von Motorrädern in vier großen Sälen, thematisch gegliedert, soll der Komplex auch ein Bezugspunkt für italienische und ausländische Motorradfahrer sein. Es wurden Räume für Treffen und zur Unterhaltung der Gäste eingerichtet, und mit dem gleichen Ziel werden zahlreiche Veranstaltungen organisiert, um die Geschichte des Motorrads zu verbreiten und das touristisch-kulturelle Angebot zu stärken. Auch der monatliche Markt, der seit 1994 vor dem Ausstellungszentrum stattfindet, wurde mit der gewohnten Frequenz wieder aufgenommen.
Informationen zum Nationalen Motorrad-Museum
Via Casalecchio, 58/n,
47921 Rimini (Rimini)
0541731096
info@museomotociclo.it
Quelle: MIBACT

