Das Historische Museum der Militärmotorisierung der Armee von Rom war zuvor in äußerst begrenzten Ausstellungsräumen untergebracht. 1991 wurde es nach der Wiederherstellung der vorhandenen Infrastruktur in seinen jetzigen Standort verlegt, in einem etwa 50.000 qm großen, komplexen Areal mit breiten Alleen, ausgedehnten Grünflächen und Volumen mit “Karten”-Struktur, typisch für den Anfang des Jahrhunderts, die früher für die Lehraktivitäten der Militärmotorisierungsschule genutzt wurden.
Insgesamt sind mehr als dreihundert Einheiten zwischen historischen zivilen und militärischen Kraftwagen und Lastkraftwagen, sechzig Kettenfahrzeuge, gepanzerte und gepanzerte Fahrzeuge sowie sechzig historische Motorräder ausgestellt.
Unter den sechs Ausstellungspavillons ist besonders der nach der “Goldmedaille Arturo Mercanti” benannte hervorzuheben, in dem sich die Direktion, eine Bibliotheks-Archiv mit Daten und technischen Datenblättern zu vielen motorisierten Fahrzeugen befindet, die der Armee von deren Anfängen bis heute anvertraut sind, sowie fotografisches und dokumentarisches Material und eine große Wandkarte mit der dynamischen Manöverkarte, die General Cadorna 1916 im Trentino durchführte, gekennzeichnet durch den ersten massiven Einsatz des motorisierten Transports.
Neben einigen mit Tierzug gefahrenen Wagen von 1914 und 1916 zählt das Museum Stücke von großem Wert und historischer Bedeutung, wie die Lastwagen Fiat 18 BL, Fiat 15 Ter und Spa 38, sowie zwei leichte Flugzeuge Piper L 18 und L 21 B, einen Fiat 501 Torpedo, einen schnellen Panzer L3, einen Panzer M 15-42 und einen Panzer P 40, einen äußerst seltenen gepanzerten Lancia Astura Lince von 1942, einen Lastwagen Spa Dovunque 35, einen Fiat 513 Modell 4 von 1910, der von Vittorio Emanuele III. für Fahrten an der Front des Ersten Weltkriegs verwendet wurde, und den berühmten Krankenwagen aus dem Film “Lebwohl, Waffen”, Fiat Typ 2 von 1910.
Der Ort Cecchignola liegt im Süden von Rom in der Peripherie, unweit vom Viertel Eur, wo das Museum der Römischen Zivilisation, der Palazzo della Civiltà del Lavoro und die Kirche Santi Pietro e Paolo besichtigt werden können.

