Dublin: Was man in 3 Tagen in der Hauptstadt Irlands sehen sollte ⋆ FullTravel.it

Dublin: Was man in 3 Tagen in der Hauptstadt Irlands sehen sollte

Ein Urlaub in Dublin ist ein umfassendes soziales Erlebnis, das man so bald wie möglich machen sollte, dank der festlichen Atmosphäre der Pubs, der Herzlichkeit der Iren und der Schönheit der Gebäude der Stadt. Wir sehen uns an, was man in 3 Tagen in Dublin sehen kann.

Dublino ©Foto Tara Morgan
Raffaele Giuseppe Lopardo
4 Min Read

Obwohl es eine Metropole ist, beeindruckt Dublin, die Hauptstadt Irlands, durch die geordnete, wenn auch lebhafte Alltagsatmosphäre: Trotz mehr als einer Million Einwohner inklusive Umland vermittelt Dublin den Eindruck eines überschaubaren und wenig hektischen Ortes.

Erster Tag in Dublin: Temple Bar

Der lebhafteste Bereich, besonders am Wochenende, ist Temple Bar, das historische und berühmte Viertel Dublins, das voller Pubs und verschiedener Lokalitäten ist. Jeden Freitag bricht hier ein Fest mit zahlreichen Musikgruppen und reichlich Bier aus.

Nur wenige Schritte von diesen fröhlichen Straßen entfernt erhebt sich das Dublin Castle, das alte Stadtschloss, das, obwohl mitten im Zentrum gelegen, die Außengeräusche hinter seinen Mauern einzudämmen scheint. Besucher werden von einem sattgrünen Garten empfangen, der zum eigentlichen Eingang führt. Verschiedene Räume des Schlosses sind je nach den geplanten offiziellen Veranstaltungen besuchbar, welche die Schließung bestimmter Flügel erforderlich machen könnten. Man wird nicht gehen, bevor man die reiche Ausstellung der Chester Beatty Library bewundert hat, die ebenfalls innerhalb der Festung liegt.

Zweiter Tag in Dublin: Museen und Kirchen

Was Museen betrifft, schlägt sich Dublin sehr gut mit dem Irish Museum of Modern Art, der National Gallery, dem National Museum, dem Writer’s Museum oder dem Natural History Museum. Wer die Geschichte Dublins nachvollziehen möchte, findet in der Dame Street das City Hall, ein Beispiel georgianischer Architektur und ein Ort, an dem die Stadtgeschichte durch ständige Ausstellungen erzählt wird.

Nicht weit entfernt liegt das Trinity College, die Universität Dublins, in der die sehr alte Bibliothek und das Book of Kells besucht werden können – ein kunstvoll illuminierter, von irischen Mönchen verzierter Buchschatz mit der lateinischen Übersetzung der vier Evangelien.

Ein Zwischenstopp in den Gärten des Trinity College und dann ein Besuch der Statue von Molly Malone, um einen Spaziergang entlang der Grafton Street zu beginnen, der Einkaufsstraße Dublins.

Sehr sehenswert sind auch die Kirchen, von denen zwei besonders wichtig sind: die Christchurch Cathedral, eine anglikanische Kirche und das älteste Gebäude Dublins; nur wenige hundert Meter weiter steht die St.-Patrick’s-Kathedrale, ebenfalls protestantisch, noch größer und von Gärten und Blumen umgeben.

Happeny Bridge, Dublin ©Foto Tara Morgan

Dritter Tag in Dublin: Guinness und Brennereien

Weiter in diesem Stadtteil gelangt man leicht zur Guinness Storehouse, der Fabrik, die das berühmte schwarze Bier herstellt. Besucher können diese über sechs Etagen umfassende Tour durchlaufen und am Ende ein Pint im Gravity Bar genießen, einer Location ganz aus Glas, die den Turm der Guinness-Brauerei überragt und eine atemberaubende 360°-Aussicht auf Dublin bietet.

Man kann auch die Reste der historischen JamesonBrennerei besichtigen, dem Unternehmen, das den berühmten Whiskey produziert. Dann ist es Zeit, zurück nach Temple Bar zu gehen, geleitet vom Licht am Himmel des Spire auf der O’Connell Street, der größten Straße Dublins. Von hier aus kann man an die Ufer des Liffey-Flusses gehen, der die Stadt in Nord- und Südseite teilt; die charakteristischste Brücke, die die beiden Seiten verbindet, ist die Ha’penny Bridge: Auf der einen Seite liegt Temple Bar, auf der anderen das lebhafte Viertel mit kleinen Musik-, Kleidungs- und Essensgeschäften aus aller Welt sowie bezaubernden und typischen Obst- und Blumenmärkten.

Für Naturliebhaber ist der Phoenix Park wunderbar, ein riesiger Park mit dem Dublin Zoo und viel Grünfläche, die man genießen kann. Sehr besonders, teils poetisch, ist die Bucht von Dublin, über die auch James Joyce viel schrieb; seine Statue ist entlang der O’Connell Street zu sehen.

Auch die Docks, das Hafenviertel, das sich zugunsten neuer, hochmoderner Gebäude wandelt, bietet charakteristische Aussichten… mal sehen, wie lange noch, angesichts der rasanten Bautätigkeit!

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