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Die besten Wanderwege zur Entdeckung der Balearen

Die Balearen sind ein paradiesisches Archipel, nicht nur wegen der weißen Strände und des kristallklaren Wassers, sondern auch wegen der unberührten Natur, die sich auf über 400 Wanderwegen erschließt.

Minorca, Baleari
Raffaele Giuseppe Lopardo
5 Min Read

Das Archipel der Balearen, bestehend aus vier Inseln – Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera – liegt im Herzen des Mittelmeers und ist ein Paradies von unvergleichlicher Schönheit mit Naturschutzgebieten, kristallklarem Wasser und einzigartigen Landschaften. Doch nicht nur das: Die Balearen sind auch das ideale Reiseziel für Sportbegeisterte, denn es gibt über 400 Wander- und Küstenwege für alle, die gerne an der frischen Luft unterwegs sind.

Durch die Einführung der Nachhaltigen Tourismusabgabe (ITS) will die Regierung der Balearen diese landschaftliche Schönheit bewahren. Das Überleben dieser Natur ermöglicht es der AETIB – der Agentur für Tourismusstrategie der Balearen – das Archipel als perfekte Destination für Outdoorsport bekannt zu machen.

Balearen und Nachhaltigkeit 

Das Engagement der Balearen für Nachhaltigkeit ist groß und manifestiert sich in einer Tourismusabgabe. Seit 2016 wird diese Abgabe bei jedem Aufenthalt in einer touristischen Unterkunft der vier Inseln erhoben und fließt in Umwelt-, Kultur- und Forschungsprojekte sowie in nachhaltige Initiativen – zum Nutzen von Touristen und Einwohnern.

Bis heute wurden mit dieser Abgabe 170 Projekte auf den Inseln finanziert, mit einem Gesamtvolumen von über 260 Millionen Euro, verteilt auf sechs Bereiche: Ausbildung und Beschäftigung; sozialer Wohnungsbau; Forschung; Schutz des historischen Erbes; nachhaltiger und entstationalisierter Tourismus; Schutz der natürlichen Umwelt.

Minorca Albufera Es Grau
Menorca Albufera Es Grau

Balearen: Reisetipps

Wenig bekannt ist, dass die Balearen das perfekte Ziel für Trekkingliebhaber sind: Eine der besten Möglichkeiten, die atemberaubenden Landschaften zu erleben, ist eine Wanderung auf einem der vielen Pfade. Hervorzuheben ist der Naturpark Albufereta auf Mallorca, den man idealerweise mit dem Fahrrad erkundet.

Dieses Gebiet ist von großer ökologischer Bedeutung: Es ist ein Rastplatz für hunderte Zugvögel und liegt in der Bucht von Pollença an Mallorcas Nordküste. Vier Bäche – Can Xanet, del Rec, de la Font del Mal Any und de Can Roig – versorgen das Gebiet mit Wasser.

Seit 2001 Naturreservat, ist es eine der Hauptattraktionen der Bucht von Pollença aufgrund seiner einzigartigen Landschaft und seines ornithologischen und botanischen Wertes. Die vielfältigen Lebensräume – entstanden durch die Wechselwirkung des Menschen mit der Natur – umfassen Seen, Wiesen, Bäche, Kanäle, Felder, Dünen und Strände. Das Wasser der zwei Seen und Kanäle mündet im Meer unter der Straße zwischen Alcúdia und Port de Pollença.

Auf Menorca ist das Albufera des Grau der wichtigste Naturpark der Insel und ein ideales Ziel für ausgedehnte Spaziergänge. Mit über 5.000 Hektar reich an Pflanzenarten und hunderten von Tieren – darunter Wasservögel (Enten, Reiher, Kormorane) und Greifvögel (Fischadler, Schlangenadler) – bietet die Region ein vielfältiges Ökosystem.

1993 wurde Menorca von der UNESCO zur Biosphärenreservat erklärt, wobei das Albufera des Grau ein zentraler Bestandteil ist. Das Reservat umfasst: einen Park, fünf Naturschutzgebiete, ein Meeresreservat und neunzehn ANEI-Zonen (Naturgebiete von besonderem Interesse).

Cala Deia auf Mallorca

Auf den Balearen gibt es mehr als Trekking

Zum Beispiel auf Ibiza, gegenüber den kleinen Inseln Es Caragoler, En Morellener, Illa de Santa Eularia und Illa Gran sowie Illa Rodona liegt der Cala Martina, ein schöner Strand, der bei Fans von Wassersportarten wie Schlauchbootsegeln, Stand-up-Paddeln und Kajakfahren beliebt ist, da die Küste hierfür ideale Bedingungen bietet. Taucher können an der Uferbasis einen Tauchkurs belegen und die umliegenden Inselchen mit ihren Meeresgrotten erkunden.

Der etwa 250 m lange Strand Cala Martina besteht aus feinem, hellem Sand und fällt sanft ins Meer ab, mit sandigen Bereichen, Felsen und Seegras: Schnorchelbrille nicht vergessen!

Schließlich gibt es auf Formentera an der Nordküste die Costa des Carnatge oder Platja de Tramuntana, eine 2 km lange und 30 m breite Küstenlinie. Hier handelt es sich um eine flache, felsige Küste, die man gut mit geeignetem Schuhwerk entlangwandern kann, um die spektakulären Ausblicke aufs Mittelmeer zu genießen. Diese ruhige Gegend ist ideal für alle, die Stille und weite Landschaften schätzen. Die Tramuntana-Küste wird von den kleinen Halbinseln Prima und sa Creu begrenzt und umfasst neben der Costa des Carnatge Strände wie Es Picatxo, Es Quintalar, Racó des Cans, Cala d’en Baster und Punta de sa Palmera.

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