Die Synagoge und das Museum für jüdische Kunst und Geschichte erstrecken sich über zwei Etagen: Ein erster Abschnitt dokumentiert das Leben der Gemeinde im Laufe der Jahrhunderte und ihre Beziehung zur Stadt.
In den Vitrinen sind textile und silberne Einrichtungsgegenstände ausgestellt, die für synagogale Zeremonien von Ende des 16. bis zum 18. Jahrhundert verwendet wurden. Ein zweiter Abschnitt zeigt Gegenstände und Ausstattung, die die wichtigsten Momente des Lebens (Geburt, Hochzeit, religiöse Volljährigkeit) und der Feiertage illustrieren.
Der letzte Raum dieses Abschnitts, der Raum des Erinnerns genannt wird, ist der Geschichte der Gemeinde in den letzten zwei Jahrhunderten gewidmet: Fotodokumente und Archivmaterialien präsentieren das Leben der jüdischen Florentiner. Zum Museumsparcours gehören zwei ausgestattete Säle: einer für Vorführungen mit Filmen und Dokumentationen, der andere mit Computern, die mit den Datenbanken der wichtigsten jüdischen Museen und Forschungszentren weltweit verbunden sind.

