Im Hinblick auf eine Reise nach Mexiko kann man bereits beginnen, die besten Routen zu planen, um dieses von Geschichte und Kultur so reiche Land zu erkunden.
Insbesondere hier ein Mexiko-Reiseführer, der sich speziell auf die Unesco-Welterbestätten konzentriert.
Die erste Station, die man auf einer Mexiko-Tour empfehlen kann, ist Guanajuato, gelegen in der Region Bajío, auch „Herz Mexikos“ genannt. Hier im Bundesstaat Guanajuato erlaubt die lokale kulinarische Tradition, den vollen Geschmack der typischen Gerichte zu entdecken, verstärkt durch die Luft und die Umgebung: Die Stadt liegt in einem malerischen Tal zwischen den Bergen der Sierra de Guanajuato.
Die Architektur der Stadt selbst ermöglicht eine Reise in die Vergangenheit, da hier die Kolonialzeit noch spürbar ist. Aufgrund der geografischen Lage zieht Guanajuato auch Abenteuerlustige an, die das Tal per Gleitschirm oder Heißluftballon überfliegen möchten. Von oben erkennt man zudem, dass die Stadt eine besondere Form hat: die einer Frosch.
Abseits der üblichen mexikanischen Touristenrouten liegt die Stadt Oaxaca, sehr lebendig und belebt durch florierenden Handel und viele lokale Handwerksaktivitäten. Märkte, Volksfeste, typische Gerichte mit Rezepten, die in längst vergangene Zeiten zurückreichen, jahrtausendealte Traditionen: in der Stadt sind die Spuren der Geschichte – geprägt von uralten Zivilisationen – noch deutlich sichtbar.
Queretaro erscheint als die koloniale Stadt schlechthin, so dass die monumentale Altstadt von Santiago de Queretaro 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, gerade wegen der Architektur, die ein – zudem perfekt erhaltenes – Zeugnis des multikulturellen Geistes darstellt, der hier seit Jahrhunderten wohnt. Es gibt verschiedene koloniale Routen, die man folgen kann, ideal, um die Gebäude, Straßen und Plätze der Stadt optimal zu entdecken.

San Cristóbal de las Casas ist das richtige Ziel, um Bräuche und Kulturen von Stämmen mit maya-ägyptischer Abstammung wiederzuentdecken: Man entdeckt unterschiedliche Dialekte je nach Abstammungsgruppe, und nicht zufällig wird hier in der Region Chiapas eine besondere Sprache gesprochen, die sich vom übrigen Mexiko unterscheidet. Diese Stadt ist auf jeden Fall für eine Mexiko-Tour zu empfehlen, da sie ein deutliches Zeugnis der ältesten, historischen und reinen mexikanischen Traditionen ist.
Zum Schluss rundet die Stadt San Miguel de Allende die Reise zu den Unesco-Welterbestädten in Mexiko ab. Besonders beliebt bei Kunstliebhabern, präsentiert sich der Ort als „Mix“: Kolonialzeitliche Gebäude stehen neben Einrichtungen, in denen zahlreiche Kunstgalerien, Boutiquen, Lokale und Geschäfte aller Art zu finden sind. Der Reichtum und die Lebendigkeit dieser Stadt sind auch ihrer strategischen Lage zu verdanken: Sie liegt an der alten Silberstraße Ruta de la Plata. Somit war sie schon immer geprägt vom Durchzug von Waren, vor allem aber von Menschen.

