Covent Garden in London ist ein Ort, an dem Trubel und Show Alltag sind und wo das Theater regiert, mit dem renommierten Royal Opera House, einem der bedeutendsten Opernhäuser der Welt, gefolgt von vielen anderen. Im Osten von Soho und Piccadilly bleibt Covent Garden eine der Hauptattraktionen für Touristen und Londoner, hervorragend erreichbar mit der U-Bahn (Stationen Covent Garden, Charing Cross, Leicester Square oder Piccadilly, für alle, die einen Spaziergang machen wollen) sowie mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.
Covent Garden bietet täglich die Show des ehemaligen überdachten Marktes, der von Mitte des 16. Jahrhunderts bis 1974 Sitz eines wichtigen Obst- und Gemüsemarktes war. Erhalten geblieben ist die wunderschöne Halle mit einem System von Bögen im palladianischen Stil. Statt die alten Märkte abzureißen, um neue in Form von Einkaufszentren zu errichten, wie es die Pariser mit Les Halles getan haben, bevorzugten die Londoner, dieses wichtige Stück Geschichte und Brauchtum zu bewahren und mit neuer Energie zu füllen – mit einem Mix aus Lokalen, Pubs, kleinen Restaurants, hoch spezialisierten kleinen Geschäften, Marktständen und Lädchen mit unglaublichem Angebot.
Neben dem belebten Außenplatz sind auch die Straßen im Viertel charaktervoll: James Street, Long Acre, Neil Street, wo zahlreiche kleine Geschäfte, Werkstätten von Handwerkern und Designern zu finden sind. Auch Museen fehlen nicht, wie das London’s Transport Museum, untergebracht im ehemaligen Blumenmarkt, in einem schönen viktorianischen Komplex.
Und dann gibt es die St. Paul Kirche, die Schauspielerkirche (1633), die erste anglikanische Kirche, die nach der protestantischen Reformation gebaut wurde. Neben der täglichen Unterhaltung durch Musiker, Jongleure und unvorstellbare Straßenkünstler bietet Covent Garden auch Festivals und feste Veranstaltungen im Jahr, wie das Flower Festival im Juni oder das Straßentheaterfestival im September.

