Internationales Typologisches Krippenmuseum „Angelo Stefanucci“, Rom ⋆ FullTravel.it

Internationales Typologisches Krippenmuseum „Angelo Stefanucci“, Rom

Das Internationale Typologische Krippenmuseum „Angelo Stefanucci“ in Rom, gegründet 1967, erstreckt sich über etwa dreihundert Quadratmeter, aufgeteilt in drei Schiffe, in den Räumen unter der Kirche Ss. Quirico e Giulitta bei den Imperialforen.

Museo tipologico internazionale del presepio "Angelo Stefanucci", Roma
Redazione FullTravel
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Das Internationale Typologische Krippenmuseum „Angelo Stefanucci“ in Rom, gegründet 1967, erstreckt sich über etwa dreihundert Quadratmeter, aufgeteilt in drei Schiffe, in den Räumen unter der Kirche Ss. Quirico e Giulitta bei den Imperialforen.

Eine Ebene darunter ist, mit Zugang direkt vom Museum, die kleine bemalte Apsis der ursprünglichen frühchristlichen Kirche (6.-7. Jh.) sichtbar.

Das Museum entstand dank des damaligen Präsidenten und Gründers des Angelo Stefanucci Vereins, der den Großteil seiner weltweit gesammelten Krippen schenkte: Um diesen ersten Bestand an Werken haben sich im Laufe der Zeit Hunderte von Krippen versammelt, einige gekauft, andere von den Künstlern oder privaten und öffentlichen Institutionen gespendet.

Mehr als 3.000 Stücke aus allen italienischen Regionen und Dutzenden von Ländern bieten einen breiten und umfassenden Überblick über die verschiedenen Interpretationen und Inszenierungen der Geburt Christi sowie eine beispielhafte Darstellung der verwendeten Materialien.

Gezeigt werden Krippen, die die besten Namen der Branche repräsentieren, aus Lecce-Papiermaché, sizilianischer Terrakotta, Holz, Keramik, Glas, Perlmutt, Stein, Kohle, Stoff, Marzipan, Eiern, Maisblättern usw., sowie einige neapolitanische Statuen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Zu den ältesten Stücken gehört eine Krippe aus kleinen Muscheln (Sizilien – 17. Jh.), ein Elfenbeinkind (17. Jh.) sowie eine Serie von Figuren der Bologneser Schule (18. Jh.).

Unter den szenischen Krippen sind hervorzuheben, neben einer großen Krippe im neapolitanischen Stil des 18. Jahrhunderts, mehrere Werke der katalanischen Gips-Schule sowie bekannte „Meister“ der italienischen und ausländischen Krippenkunst.
Dem Museum angeschlossen und auf Anfrage einsehbar sind eine umfangreiche biblio-graphische Sammlung zum Thema Krippe sowie eine Sammlung von Videokassetten und DVDs zu Ausstellungen, Technikkursen und zur Geschichte der Krippe.

In den Museumssälen werden Vorträge über die Krippe organisiert und jährlich im Oktober Technikkurse zur Krippenkunst durchgeführt, gehalten von qualifizierten Meistern.

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