Wohnmuseum des norwegisch-amerikanischen Bildhauers Hendrik Christian Andersen (Bergen, 1872–Rom, 1940), der von Ende des 19. Jahrhunderts bis zu seinem Tod in Rom lebte. Ein von ihm selbst errichtetes und ab 1922 im eklektischen Neorenaissance-Stil dekoriertes Haus.
Im Erdgeschoss befinden sich zwei große Ateliers mit Werken des Künstlers, im ersten Stock seine Wohnung, die heute für temporäre Ausstellungen ausländischer Künstler aus dem 19. und 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart genutzt wird.
Im Museum werden die Werke des Bildhauers und Malers Hendrik Christian Andersen aufbewahrt. Die Sammlung der Werke (über zweihundert Skulpturen in großen, mittleren und kleinen Größen aus Gips und Bronze; über zweihundert Gemälde; über dreihundert grafische Arbeiten) ist bemerkenswert, da sie fast ausschließlich um die utopische Idee einer großen “Weltstadt” zentriert ist, die als internationaler Sitz eines dauerhaften Ideenlabors in den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Philosophie, Religion und körperliche Kultur dienen sollte.

