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Christliches Museum und Domschatz, Cividale del Friuli

Museo cristiano e Tesoro del Duomo Cividale del Friuli
Redazione FullTravel
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Das Christliche Museum – gegründet 1946, aber renoviert und erweitert unter der Leitung des aktuellen Domherrn, Mons. Guido Genero – beherbergt zwei prestigeträchtige Abteilungen: das Langobarden-Erbe und den Domschatz. Ersteres besteht aus zwei berühmten Denkmälern, die in die UNESCO-Kandidatur aufgenommen wurden: dem Ratchis-Altar (kürzlich restauriert mit der Wiederentdeckung der ursprünglichen Polychromien) und dem Baptisterium des Callistus.
Der Domschatz präsentiert in völlig neuer und koordinierter Form Goldschmiedearbeiten und liturgische Gegenstände, malerische Kunstwerke (hervorzuheben sind das „Noli me tangere“ von Pordenone und zwei Werke des Veronese) sowie Skulpturen, Manuskripte und Kodizes, die den außerordentlichen Ruhm der über Jahrtausende bestehenden christlichen Geschichte der alten Hauptstadt eindrucksvoll belegen.
Schon weltweit anerkannt ist auch ein Teil der kostbaren liturgischen Gewänder, wie die aus dem 16. Jahrhundert stammende „Pianeta Barbaro“, ein äußerst feines Produkt türkischer Webkunst, das bereits im MoMa New York, in London, Paris und Venedig ausgestellt wurde; die dreizehnteilige „Mitria di S.Paolino“ aus dem 14. Jahrhundert; die liturgischen Gewänder des 17. Jahrhunderts für die traditionelle Spadone-Messe.
Cividale und Friaul – niemals randständig in Geschichte, Kultur, Handel und Kunst – haben das Beste eines weiten Gebiets aufgenommen, das durch die kulturellen Ausdrucksformen der lateinischen, germanischen und slawischen Kulturen gekennzeichnet ist; sie vereinten es in der Einheit und schützten es mit ihren Steinmauern. Jetzt ist das Ziel – unterstützt durch die UNESCO-Kandidatur – ein integriertes System zu schaffen, das regionale, transregionale und internationale institutionelle Abkommen und Synergien vorsieht, um in einem gemeinsam geteilten geokulturellen Korridor Gemeinsamkeiten und Ausdrucksverbundenheit zu finden.
Zu den Hauptsynergien gehört sicherlich die zwischen öffentlichen Institutionen und religiösen Institutionen, die einen umfangreichen Kunstschatz besitzen – Basiliken, Fresken, Statuen, illuminierte Kodizes, feine Goldschmiedearbeiten –, deren Wertschätzung auch zu den kulturellen, sozialen und religiösen Förderplänen der Kirche gehört.

Informationen zum Christlichen Museum und Domschatz

Via Condotti, 1
33043 Cividale del Friuli (Udine)
0432730403
info@mucris.it
https://www.webdiocesi.chiesacattolica.it
Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr
4.00
 Quelle: MIBACT

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