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Buddhistische Feierlichkeiten in Thailand

Thailand feiert das Leben mit häufigen buddhistischen Festlichkeiten das ganze Jahr über. Paraden, Speise- und Blumenopfer sind die sichtbarsten Ausdrucksformen einer tief verwurzelten Volksleidenschaft.

Anna Bruno
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Im Juli beginnt die traditionell als Khao Phansa bekannte Periode: Die buddhistischen Mönche ziehen in die Tempel und bleiben dort für drei Monate im Rückzug; die Pilger begleiten sie mit Spenden, um sie zu unterstützen. Ende September bis Anfang Oktober wird das Ende der Buddhistischen Fastenzeit gefeiert, die am sogenannten Ok Phansa-Tag ihren Höhepunkt hat und von der Bevölkerung mit vielen farbenfrohen Zeremonien und Prozessionen dank Blumen- und Essensopfern fröhlich begangen wird.
Um die eindrucksvollsten Feierlichkeiten mitzuerleben, kann man in die Region Isan im Nordosten des Landes reisen; zum Beispiel ist in Nakhon Phanom vom 29. September bis zum 4. Oktober die beleuchtete Bootsprozession entlang der Mekong-Ufer üblich, die von spektakulären Laternen, Kerzen und auf den Booten platzierten Räucherstäbchen erhellt wird.
In Sakon Nakhon ist es Tradition, jährlich das Festival der Wachsfiguren zu organisieren: Lokale Künstler formen das Material zu buddhistischen Tempeln und schaffen so riesige wachsähnliche Kunstwerke, die beinahe lebensgroß sind. Auch hier findet zum Feiern des Ereignisses eine Wasserparade mit traditionellen Booten statt.
Sehr eindrucksvoll und berühmt ist das Phänomen der Feuerkugeln, die aus dem Wasser des Mekong emporsteigen. Am 4. Oktober versammelt sich in Nong Khai eine große Menschenmenge, die von diesem besonderen Ereignis angezogen wird, das in der Volksüberlieferung den sagenhaften Naga-Schlangen zugeschrieben wird.

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