Auf dem Gelände ist ein Abschnitt der antiken Via Latina erhalten, die Rom mit Capua verband, und zwar noch mit einem langen Teil des ursprünglichen Pflasters aus Kieselstein. An beiden Seiten befinden sich zahlreiche Grabmonumente und historische sowie materielle Zeugnisse von der Republikzeit bis zum frühen Mittelalter.
Die Entdeckung und die Ausgrabungen des Gebietes wurden zwischen 1857 und 1858 von Lorenzo Fortunati durchgeführt, einem Lehrer mit Leidenschaft für Archäologie. Das erste Monument, das rechts von der Straße hervorragt, ist das sogenannte Grab der Cornelii oder Barberini, benannt nach der aristokratischen Familie, die zuletzt Eigentümer des Geländes war.
Das aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. datierende Grabmal besteht aus zwei oberirdischen Ebenen und der unterirdischen Grabkammer, die von einem ebenfalls als Begräbnisstätte genutzten, mit Mosaiken belegten Korridor umgeben ist. Außen sind ursprünglich bemalte architektonische Stuckdekorationen erhalten. Das Innere war mit bemalten und verputzten Gewölben bedeckt.
Kurz nach dem Barberini-Grab befindet sich auf der linken Straßenseite das sogenannte Grab Fortunati 25. Es besteht aus einem rechteckigen Grundriss mit unterirdischer Grabkammer, die von der Via Latina über eine zweiläufige Treppe mit Stufen zugänglich war, auf denen noch Spuren von Marmortafeln als Verkleidung zu sehen sind.
Auf dem weiteren Verlauf der Via Latina, die an einigen Stellen noch das Basaltpflaster bewahrt, befindet sich auf der rechten Seite das sogenannte Grab der Valerii, dessen heute sichtbare Aufbauten Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurden und sich auf die ursprüngliche Mauerwerksstruktur stützen.
Dem Grab der Valerii gegenüber liegt das Grab der Pancrazi aus dem späten 1. bis frühen 2. Jahrhundert n. Chr., benannt nach der Inschrift, die das Begräbnis Kollegium der „Pancratii“ auf der Vorderseite eines Ehegatten-Sarkophags in der ersten hypogäischen Kammer erwähnt. Das letzte sichtbare Grab auf der linken Straßenseite ist das der Calpurnii: es ist von einem Zaun umgeben und besteht aus nur einer unterirdischen Kammer, in der noch Spuren des ursprünglichen Putzes und Stucks erhalten sind; an der Wand öffnen sich Arcosole für die Unterbringung der Sarkophage.
Auf der rechten Straßenseite kurz vor dem Ende des Parks erhebt sich die Fassade des sogenannten Grabes Baccelli, das, was von einem Grabmal verbleibt, das bis 1959 im Aufriss intakt war, als ein großer Teil des Gebäudes einstürzte. Die Struktur entspricht der der Gräber des 2. Jahrhunderts n. Chr., mit zwei Ziegelstein-Ebenen, verzierten Fensterbänken, Konsolen und Architraven, und zwei unterirdischen Grabkammern, die derzeit nicht zugänglich sind.
Im Bereich hinter dem Grab der Pancrazi sind die Reste einer großen Villa erhalten, die Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. errichtet und bis Anfang des 6. Jahrhunderts bewohnt war. Als Demetriade, ein Nachfahre der Familie der Anicii, in einem Teil der Villa eine Basilika zu Ehren des Heiligen Stephanus protomartyr errichtete – ein Pilgerziel bis ins 13. Jahrhundert –, sind deren Reste heute noch teilweise sichtbar.

