Das Ökomuseum der Terrassengärten und des Weins wurde mit dem Ziel gegründet, die terrassierten Landschaften als monumentale Werke des Einsatzes, der Weisheit und der Geduld des Menschen anzuerkennen. Es erzählt die Geschichte, die Traditionen und die Lebensweisen der Gesellschaften, die sie einst errichtet haben und heute pflegen. Die Schönheit der terrassierten Landschaft besitzt somit einen großen intellektuellen und sozialen sowie ökologischen Wert: Sie trägt die Geschichte einer Gemeinschaft in sich, die einen Weg gefunden hat, zu überleben, indem sie die verfügbaren Elemente optimal nutzte. Sie ist ein Zeugnis der ländlichen Welt und ihrer jahrtausendealten Kultur.
„Die Straßen der Terrassengärten“ bieten Routen, die Pfade, Feldwege, Nebenstraßen und asphaltierte Straßen nutzen und Strecken von einigen Stunden bis zu einem ganzen Tag umfassen. Jede Route legt den Schwerpunkt auf einen bestimmten Aspekt des Ökomuseumsgebiets: Es gibt historische und architektonische Routen ebenso wie solche, die vollständig in von Menschen geformte Natur eintauchen. Besonderes Interesse galt den Themenrouten, die darauf ausgelegt sind, einen möglichst einfachen und umfassenden Einblick in das bäuerliche Leben der oberen Langa zu geben: Eine Route widmet sich der Volksfrömmigkeit, eine andere den „Scau“ (runden Trocknungsanlagen) und führt zur Entdeckung einer historischen und architektonischen Wirklichkeit, die fern vom klassischen Bild der piemontesischen Bauernwelt ist.
Informationen über das Ökomuseum der Terrassengärten und des Weins
c/o Palazzo dell’ex Pretura, Via Dante Alighieri, 4,
12074 Cortemilia (Cuneo)
0173821568
ecomuseo@comunecortemilia.it
Quelle: MIBACT

