Das Gebäude des Staatsarchivs von Rom, von dem vor dem Krieg nur die Fundamente und die tragenden Strukturen errichtet wurden, wurde in den Fünfzigerjahren auf Initiative von Virgilio Testa, dem Sonderkommissar der EUR-Behörde, fertiggestellt, wobei die notwendigen Änderungen vorgenommen wurden, um den Palast an die Bedürfnisse des Instituts anzupassen.
In den neunziger Jahren erfuhr das Innere eine Neugestaltung: Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Gründung des ACS wurden die neuen für die Öffentlichkeit bestimmten Räumlichkeiten (Eingang, Lesesaal, Bibliothek, Konferenzraum) eröffnet, die vom Architekten Giulio Savio entworfen wurden. Die Räume, aufgewertet durch malerische und bildhauerische Werke von Angelo Cucciarelli, Piero D’Orazio, Carlo Lorenzetti, Paolo Pasticci, wurden in den letzten Jahren durch Spenden weiterer zeitgenössischer Künstler weiter bereichert und bilden damit einen kleinen, aber bedeutenden musealen Kern.

