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Was man in Umbrien sehen sollte

Grün, üppig und strahlend ist Umbrien eines der beliebtesten Reiseziele für Wochenenden, Ausflüge und Naturerlebnisse.

Assisi, Altare della Basilica Inferiore
Redazione FullTravel
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Unterteilt in die Provinzen Perugia und Terni, ist Umbrien ein Land der Spiritualität, Kunst und Kultur, die bis in die Nacht der Zeiten zurückreichen. Obwohl es keinen Zugang zum Meer hat, ist diese Region reich an Wasser, dank der Flüsse Tevere und Velino, die durch zahlreiche Nebenflüsse verstärkt werden.

Aus der Vereinigung des Tevere mit dem Nera entsteht der Cascata delle Marmore, eine imposante Wasserfallmauer mit drei Stufen. Apropos Wasser: In Umbrien befindet sich der größte See des italienischen Festlandes, der Lago Trasimeno, in dessen Innerem drei Inseln liegen: die Insel Polvese, die Insel Maggiore und die Insel Minore.

Die Hauptstadt der Region, Perugia, ist eine Stadt mit großer kultureller und sozialer Lebendigkeit, ein Zentrum für heiß erwartete Veranstaltungen – wie zum Beispiel das jährliche Eurochocolate – und mit einer Altstadt, die sich gut für urbane Wanderungen eignet. Es ist eine Stadt für Menschen und zugleich kosmopolitisch, angenehm zu bewundern dank der dort anzutreffenden Monumente: der Cattedrale di San Lorenzo, dem Fontana Maggiore, den Mura di Perugia (etruskisch und mittelalterlich) sowie den majestätischen Stadtpalästen (Palazzo dei Priori, Palazzo Gallenga Stuart, das Collegio del Cambio und weitere).

Nach nur wenigen Kilometern taucht man ein in eine der wichtigsten spirituellen Stätten Italiens: In Assisi steht die Basilica di San Francesco. Jährlich besuchen tausende Pilger diese Orte der Andacht, aber auch der Kunst, unweit des Monte Subasio.

Auch in Terni gibt es einen beachtlichen Zustrom von Touristen, bedingt durch archäologische Überreste und die Verehrung von San Valentino, dem Schutzpatron der Stadt und Beschützer der Verliebten.

Andere Städte, die einen Besuch lohnen, sind Norcia, Foligno, Spoleto, Todi, Orvieto und besonders in der Weihnachtszeit sollte man unbedingt den riesigen Weihnachtsbaum von Gubbio bewundern, der aus Lichtern am Monte Igino besteht.

Zahlreiche und qualitativ hochwertige sind die Agriturismi in Umbrien, ein Muss der Gastfreundschaft dieser grünen Region. Ein weiteres typisches Merkmal ist die Beziehung zur Musik, die sich großartig während des Umbria Jazz manifestiert, einer Veranstaltung, die seit den 1970er Jahren jährlich in Perugia stattfindet. Für eine vollständige Naturerfahrung darf man sich die sechs regionalen Naturparks in Umbrien nicht entgehen lassen: Parco del monte Cucco, Parco del monte Subasio, Parco del Lago Trasimeno, Parco di Colfiorito, Parco fluviale del Tevere und Parco fluviale del Nera.

Berücksichtigt man den Nationalpark der Monti Sibillini, der auch zu den Marken gehört, erkennt man, wie reich Umbrien an Gebieten ist, die es rundum zu erkunden gilt, sei es in Bezug auf Natur oder Architektur.

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