Reiseführer Ragusa: vom Museo Ibleo bis Pachino ⋆ FullTravel.it

Reiseführer Ragusa: vom Museo Ibleo bis Pachino

Es ist schwer, dem Charme Siziliens zu widerstehen; dieser großen Insel, auf der die schöne Jahreszeit scheinbar nie endet. Unter ihren vielen herrlichen Ecken gibt es die Provinz Ragusa, geprägt von einer wilden Natur und wundervollen Barockstädten.

Maurizia Ghisoni
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Es ist schwer, dem Charme von Sizilien zu widerstehen; dieser großen Insel, auf der die schöne Jahreszeit scheinbar niemals endet. Unter ihren vielen herrlichen Ecken gibt es die Provinz Ragusa, geprägt von einer wilden Natur und wundervollen Barockstädten.
Orte wie Puntasecca, Marina di Ragusa, Donnalucata, Scicli, Noto, Pachino, Capo Passero und Ispica dienten nicht nur als Drehorte der beliebten Fernsehserie des Kommissar Montalbano (eine Figur aus der Feder des sizilianischen Andrea Camilleri), sondern bieten auch einladende Strände und zahlreiche Möglichkeiten für Urlaub für Groß und Klein.
Sie sind zudem bequeme Ausgangspunkte, um die architektonischen Schätze der Region zu entdecken, angefangen mit der Hauptstadt Ragusa, die nach dem Erdbeben von 1693 im barocken Stil in zwei getrennten Teilen wieder aufgebaut wurde: der älteren, östlichen und unteren, Nachfolgerin des jahrtausendealten Hybla, und dem oberen Teil auf der Hochebene, der im Schachbrettmuster angelegt ist. Der erste Teil, auf die mittelalterliche Stadt gebaut, eröffnet Ecken von großer architektonischer und visueller Faszination. Überragt wird er von der Kirche San Giorgio mit ihrer prunkvollen barocken Fassade und dem zentralen Glockenturm, erreichbar über eine monumentale Treppe.

Unbedingt zu besichtigen sind auch die Kathedrale der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und das Archäologische Museum Ibleo, das in Abteilungen von der Vorgeschichte bis zur frühchristlichen Zeit gegliedert ist. Wie fast alle sizilianischen Städte ist auch Ragusa für seine Gastronomie berühmt. Bekannt sind die Käsesorten: der provola ragusana, die iblea Ricotta und der geschützte Dop-Käse Caciocavallo ragusano. Auf den Tischen fehlen nie die traditionellen Gerichte: die Pasta ‘ncasciata mit gebratenem Blumenkohl; die Trippa a l’olivitana, zuerst in der Pfanne mit Auberginen, hartgekochten Eiern und Frischkäse, dann im Ofen; das Kaninchen à la Licordiana, gekocht in einer Tomateneinkochen mit Kräutern; der Truthahn, gefüllt mit Fleisch und Pasta. Die Desserts sind typisch und unwiderstehlich, wie das Mandel-Biancomangiare, die Nuncàtoli – Kekse mit Trockenfrüchten, Honig und Zitronat-Marmelade. Und natürlich darf die unverzichtbare Cassata nicht fehlen.

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