Es sind einige Mauerreste von Gräbern aus der späten Republikzeit bis zur Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. erhalten, mit besonderem Bezug auf die Bautechnik des sogenannten „Colombarium“, die mit der Feuerbestattung verbunden ist.
Insbesondere sind die Reste einer Umfassungsmauer eines Monuments aus quadratischem Tuff- und Peperinstein mit Darstellung einer falschen Tür erhalten, das sogenannte Große Colombarium (aus dem die im Museo Nazionale Romano erhaltenen Fresken stammen) und das Kleine Colombarium, beide in den 1820er-1830er Jahren bei Ausgrabungen der Familie Doria Pamphilj entdeckt. Nur wenige Meter entfernt wurde 1984 ein weiteres Colombarium mit zahlreichen qualitativ hochwertigen Fresken aus der augusteischen Zeit entdeckt.
Das Gebiet beherbergt zudem die sechzehntürmige Villa Algardi und wird derzeit vom Ministerratspräsidenten als Repräsentanz genutzt.
Informationen zur Nekropole der Villa Doria Pamphilj
Via Aurelia Antica, 111
Rom (Rom)
06480201
ssba-rm@beniculturali.it
https://archeoroma.beniculturali.it/siti_archeologici/suburbio/villa_doria_pamphilj
Quelle: MIBACT

