Seit fünfzig Jahren ist das Historische Museum der Befreiung, mit Porta San Paolo, dem Ghetto und dem Mausoleum der Fosse Ardeatine in Rom, einer der symbolträchtigen Orte für die Erinnerung an den Widerstand Roms gegen den Nazi-Faschismus in seiner dreifachen Bedeutung auf Stadtebene, nationaler und europäischer Ebene.
Das Museum engagiert sich für die Sammlung und Bewahrung von Dokumentationen – schriftlich, visuell, mündlich und materiell – die sich auf den Widerstand, die Deportation, die militärische Internierung, die Massaker und die zivilen Opfer beziehen.
Es beherbergt und unterstützt Initiativen für die Durchsetzung der Menschen- und Völkerrechte, der Freiheit und Gleichheit, des zivilen und demokratischen Zusammenlebens, des Friedens und der Zusammenarbeit sowie der Gewaltlosigkeit. Besucher und Nutzer finden dort eine Dauerausstellung sowie didaktische, dokumentarische und Forschungsunterstützungsangebote.
Es sammelt und zeigt Erinnerungsstücke, Dokumente, Fotografien, grafische und malerische Werke, die dazu dienen, Personen, Aspekte und Ereignisse der nationalsozialistischen Besetzung Roms und des bewaffneten und unbewaffneten Befreiungskampfes zu rekonstruieren und darzustellen. Außerdem fördert es Studien, Forschungen, Bildungsaktivitäten, Verlagsarbeit und kulturelle Förderung, auch durch den Einsatz audiovisueller und informativer Medien.

