Marsa Alam an der Westküste des Roten Meeres ⋆ FullTravel.it

Marsa Alam an der Westküste des Roten Meeres

Vor einigen Jahren war es einfach ein Fischerdorf, doch heute ist Marsa Alam (dank seines neuen internationalen Flughafens) einer der bekanntesten Orte Ägyptens.

Redazione FullTravel
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Dank seiner Lage an der Westküste des Roten Meeres bietet Marsa Alam einen traumhaften Urlaub, ohne auf eine Landschaft verzichten zu müssen, die vom Tourismus noch unberührt ist. Die ägyptische Stadt liegt genau dort, wo die Wüste Sahara ihren langen Weg beendet und auf die Ufer des Roten Meeres trifft – in einer Umgebung, die von Palmenhainen und Mangroven geprägt ist.

Wer auf der Suche nach einem tiefen und intimen Kontakt mit der unberührten Natur ist, kann in Marsa Alam fantastische Erlebnisse erfahren. Man kann sich am warmen, weichen und weißen Sand entspannen, um dann in das herrliche azurblaue Wasser einzutauchen und die vollkommen natürliche Meereslandschaft zu bewundern.
Dank des fabelhaften Korallenriffs des Roten Meeres lassen sich Meeresgründe erkunden, die reich an verschiedenen Fischarten und zahlreichen Korallenarten sind.

Das herausragende Merkmal von Marsa Alam sind die noch nicht überfüllten Tauchplätze, an denen man auch die gefürchteten Hammerhaie, die sympathischen Delfine und seltene Dugongs bewundern kann. Die empfehlenswertesten Ziele für Tauchen und Schnorcheln sind das tiefe Elphinstone Reef, das flachere Marsa Abu Dabab (bekannt für das Vorkommen von Dugongs) und das Samadai Reef (auch “Dolphin House” genannt), Heimat einer großen Delfinpopulation. Die beste Zeit für das Tauchen ist der Sommer, wenn die Wassertemperaturen über 30 °C liegen, aber mit einem dickeren Neoprenanzug sind auch die winterlichen 24 °C angenehm.

Wer nicht so erfahren im Tauchen ist, kann sich für eine abenteuerliche Wüstensafari entscheiden – sei es auf einem Quad, in einem Jeep oder zu Kamel- oder Pferderücken. Inmitten der kargen Landschaft kann man den berühmten “Tee in der Wüste” in einem traditionellen Beduinenzelt genießen und einen fantastischen Sonnenuntergang beobachten, der der Landschaft neue Farbnuancen verleiht.

Hat man das ruhige Marsa Alam besucht und die Einwohner mit ihrem charmanten Optimismus kennengelernt, kann man die Stadtgrenzen verlassen und die umliegenden, touristischeren Orte erkunden. Wer sich für historische Stätten interessiert, kann nach El Quseir fahren und die osmanische Festung mit ihren hervorstehenden Kanonen bewundern, die scheinbar die Menschen auf den darunterliegenden Basaren schützen. Wenn die Möglichkeit besteht, lohnt sich auch ein Besuch im Wadi Hammamat, um die Hunderten von Felsinschriften zu sehen (einige sogar aus dem Jahr 4000 v. Chr.) an den Wänden der Trockenbachbetten, oder es geht weiter bis nach Luxor, bekannt für seinen ägyptischen Tempel und den Großen Amun-Tempel in Karnak. Wer hingegen weiterhin in die Natur eintauchen möchte, kann sich auf den Weg zum Nationalpark Gebel Elba machen, der eine große Vielfalt an Ökosystemen beherbergt.

Nach der Erkundung der natürlichen Schönheiten ist es Zeit, sich bei einer guten Mahlzeit zu entspannen, bestehend aus Gemüse und Kräutern (wie Baba Ghanouj, einem Püree aus gerösteten Auberginen und Tahini), Fisch (gegrillt oder frittiert) und dem süßen Baklava, aus Phylloteig, Nüssen und Honig zubereitet.

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