Abseits der meistbesuchten Touristenrouten Frankreichs darf ein wahres Paradies für Kenner der großen Schaumweine nicht fehlen: die unbekanntere, aber in mancher Hinsicht authentischere Region Champagne. Wir sprechen vom Herzen der Region Aube, dem eigentlichen Ursprungsland des Champagne, wo die erste Rebe des Chardonnay aus Zypern direkt von den Kreuzzügen des 13. Jahrhunderts durch den Comte de Champagne eingepflanzt wurde. Der erste, der in der Côte des Bar gepflanzt wurde – auch wenn die Händler der Marne ihn vor den anderen in Frankreich vermarkteten.
Und um zu verhindern, dass die Aube echten Champagne produzieren konnte, wurde der Ursprungsregion nach einem Krieg für mehr als sechs Jahrhunderte untersagt, die Bezeichnung „Champagne“ zu verwenden.
Hier beginnt die Geschichte von Comte de Montaigne, einem Haus, das die Authentizität des Terroirs der Aube zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Stéphane Revol, CEO des Unternehmens und Kenner der Aube, führt uns auf eine Entdeckungstour durch Troyes, die Hauptstadt der Region, mit 5 Attraktionen, die Sie nicht verpassen sollten.
1 Fachwerkhaus
Früher Hauptstadt der Champagne, heute ist Troyes die Hauptstadt des Départements Aube. Malerisch am linken Ufer der Seine gelegen, erinnert diese lebendige Stadt auch durch ihre Altstadt, besser bekannt als „le Cœur de Troyes“, die exakt die Form eines Champagnerkorkens („Bouchon de Champagne“) hat. Zwischen mittelalterlichen Gassen lassen sich auch die Details der traditionellen Fachwerkhäuser (Maison à Colombage) entdecken, die im 12. Jahrhundert aus Holz, Stroh und Lehm gebaut wurden. Genau diesen Lehm finden wir auch im Terroir der Cuvée Comte de Montaigne noch heute. Deshalb wird bei einem Spaziergang durch dieses Viertel die Schönheit eines Gebiets spürbar, das seine Einzigartigkeit als unverzichtbaren Wert begreift.

2 Kirche Sainte Madeleine und erste Chardonnay-Rebe
Die Kirche Sainte Madeleine begegnet dem Besucher fast zufällig beim Durchqueren der engen Straßen der Innenstadt. Sie ist die älteste Kirche von Troyes und besticht außen durch einen bewundernswerten gotischen Stil mit floralen Elementen und Strebebögen, die an den Seiteneingängen ein wunderschönes Gewirr formen, reich an anthropomorphen Wasserspeiern, die man fast berühren kann. Besonders begeistern ihre Fenster die Besucher aus aller Welt. Ein Detail zeigt den Comte de Champagne, wie er dem Kardinal die erste Chardonnay-Rebe übergibt, die aus Zypern von den Kreuzzügen des 13. Jahrhunderts gebracht und daraufhin in der Côte des Bar, dem Terroir des Hauses Comte de Montaigne, eingepflanzt wurde.

3 Fenster der Kathedrale St. Peter und Paul
Erhaben und beeindruckend mit fünf Schiffen und einem imposanten Rosettenfenster hinterlässt die majestätische Kathedrale St. Peter und Paul einen atemlosen Eindruck. Der Paulsturm, von 1545, ist bis heute unvollendet. Das Besondere? Die 1.500 Meter Glasfenster, die zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert gefertigt wurden und der Stadt den Beinamen „Stadt der Glasfenster“ eingebracht haben.

4 Basilika Saint-Urbain
Die Basilika Saint-Urbain, ein Meisterwerk der Gotik, gehört zu den Wahrzeichen der Stadt Troyes. Das Tympanon des Portals beeindruckt mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts, zusammen mit den Fenstern des Chorraums und der Statue der „Vierge de Raisin“ in der südlichen Kapelle, ein Meisterwerk der Schule von Troyes aus dem 16. Jahrhundert.

5 Mittelalterliche Gärten
Während Ihres Besuchs in Troyes dürfen Sie auf keinen Fall die fünf mittelalterlichen Gärten der Stadt verpassen. An erster Stelle steht der Maria-Garten im Innenhof des Hôtel de Mauroy, der die Entwicklung des Lustgartens vom Mittelalter bis an den Rand der Renaissance erzählt. Wenn Sie Arznei- und Gewürzpflanzen lieben, werden Sie vom Apotheker-Garten im Herzen des Hôtel Dieu begeistert sein. Verpassen Sie nicht den Färbergarten, der seinen Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Welt der färbenden Pflanzen bietet, sowie den Garten der Unschuldigen, der den geheimen Beinhausbereich der Kirche Sainte Madeleine für die Öffentlichkeit öffnet. Abgerundet wird die Liste durch den Medizinpflanzengarten im Hauptinnenhof des Hôtel Dieu, der eine interessante Reise zu den „magischen Pflanzen“ zur Heilung von Krankheiten auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern bietet.

Comte de Montaigne
Leidenschaft für das Land, Öko-Nachhaltigkeit, Treue zu Werten sind die wahren Wurzeln der Unternehmenskultur von Comte de Montaigne. Ein Champagne mit Herz, der für echte Werte, Emotionen, Wärme, Nähe und Lebensfreude steht. Das Terroir der Côte des Bar, verstanden als Mikroklima und mineralische Bodeneigenschaften, ist eines der Identitätsmerkmale der Marke. Es handelt sich um einen besonderen Lebensraum mit gemäßigtem, ozeanischem und teilweise kontinentalem Klima, bei dem die Sonneneinstrahlung begrenzt ist und der kalkige Untergrund eine thermoregulierende und schützende Funktion für die Wurzeln der Rebe erfüllt. In den Produktionsphasen von Comte de Montaigne hat der Weinberg ein größeres Gewicht als die Kellerphasen. Von der Lese bis zum Keller und schließlich zum verkaufsfertigen Champagner zählen Tradition und das Engagement aller Mitarbeitenden. Aus den Cuvées der Côte des Bar entstehen fünf großartige Champagner: der Brut (70% Pinot Noir und 30% Chardonnay); der Extra Brut (70% Pinot Noir und 30% Chardonnay); der Rosé (100% Pinot Noir); der Blanc de Blancs (100% Chardonnay) und die Cuvée Speciale (100% Pinot Noir).

