Nach den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs wiederhergestellt, präsentiert die Galleria Spada in Rom die Privatkollektion von Kardinal Bernardino Spada, die Gemälde (vor allem aus dem 17. Jahrhundert), antike Skulpturen, Einrichtungsgegenstände und Möbel umfasst. Sie bewahrt Werke von Guercino, Baciccia, Orazio Gentileschi, Guido Reni.
Im Innenhof kann man die berühmte Perspektivgalerie besuchen, die von Borromini geschaffen wurde. Der Großteil der ausgestellten Werke stammt aus der Sammlung von Bernardino Spada (1594-1661), die später durch Neuerwerbungen seines Großneffen Kardinal Fabrizio Spada (1643-1717) erweitert wurde.
Ein geringerer, aber doch wichtiger Beitrag geht auf die Sammelleidenschaft von Virginio Spada (1596-1662) zurück, während nach der Heirat von Orazio Spada mit der Erbin Maria Veralli im Jahr 1636 zahlreiche bedeutende antike und moderne Werke in die Sammlung aufgenommen wurden.

