Das Antiquarium befindet sich in den kommunalen Räumen des ehemaligen Klosters Santa Maria delle Grazie der Eremiten des heiligen Hieronymus aus dem 17. Jahrhundert. Ein Standort, der Geschichte und Tradition ausstrahlt: Das Eingangsportal aus lokalem Stein ist sogar älter, es wurde nämlich im 16. Jahrhundert gemeißelt. Die geraden Pfosten, bekrönt von Kapitellen, sind mit erhabenen Sternrosen verziert, eines der Kapitelle zeigt einen aufgerichteten Löwen, ein Hinweis auf die Adelsfamilie Gambacorta. Auch das Fronton ist fein mit verschiedenartigen Reliefs dekoriert. Es wurde 1672 von Pietro Gambacorta, Prinz von Macchia und Markgraf von Celenza, auf den Ruinen der alten Pfarrkirche Santo Stefano errichtet. Das Werk wurde zu Ehren eines seiner Vorfahren, des Seligen Pietro Gambacorta, errichtet, der 1380 die Kongregation Santa Maria delle Grazie in Pisa gründete. Deshalb wurden die im Kloster beherbergten Ordensleute Pisani-Väter oder Bottizzelli genannt. Der Orden wurde 1806 von Giuseppe Bonaparte, König von Neapel, aufgelöst. 1810 übergab Joachim Murat das Kloster der Gemeindeverwaltung von Celenza und es wurde Sitz des Königlichen Gerichts und der Gendarmerie. Nach der Einigung Italiens war es Sitz der Carabinieri-Kaserne und des Gefängnisses. Gegenwärtig ist es der Sitz der Gemeinde Celenza Valfortore und der örtlichen Carabinieri-Kaserne.
Informationen zum Archäologischen Museum Antiquarium Kommunal
Via Carlo Rossi, 45/A,
71035 Celenza Valfortore (Foggia)
0881554016
Quelle: MIBACT

