Das Museum dokumentiert die historische und künstlerische Entwicklung der Keramikkunst, „seit Jahrhunderten ein führender Wirtschaftszweig und Handelsfaktor dieser Stadt“. Das Museum wurde am 22. Dezember 1999 gegründet und befindet sich im Castello Episcopio, Eigentum der Diözese Tarent, das der Gemeinde Grottaglie zur Nutzung überlassen wurde. Letzteres wurde im 14. Jahrhundert vom Erzbischof Giacomo D’Atri erbaut, unter dessen bischöflicher Herrschaft Grottaglie stand. Es liegt im oberen Teil der Altstadt, zwischen dem alten und dem neuen Siedlungskern und eingebettet in das malerische Viertel der Keramik. Die Burg, ein integraler Bestandteil des historischen und künstlerischen Erbes, präsentiert sich äußerlich als mittelalterliche Festung mit ihrem rechteckigen Turm, der über drei Etagen reicht und mit Zinnen gekrönt ist. Im Inneren zeugen die 11 majestätischen Räume, beleuchtet von großen Fenstern, von der Pracht der großen Residenzen. Im alten Schloss dieses Gebäudes, nach umfangreichen Restaurierungen Anfang der 80er Jahre, befindet sich das Keramikmuseum mit seinen 500 Werken, die vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis heute datiert werden können, bestehend aus Werken im Eigentum der Gemeinde, von privaten Sammlern und Funden aus der Archäologischen Landesdirektion.
Informationen zum Keramikmuseum von Grottaglie
Castello Episcopio, Largo Maria Immacolata,
74023 Grottaglie (Tarent)
0995620222
museo@comune.grottaglie.ta.it
https://www.museogrottaglie.it
Quelle: MIBACT

