1. Vergiss nicht dein US-Visum
Jeder Reisende sollte die Einreisebestimmungen der USA kennen, denn das falsche Touristenvisum oder fehlende Dokumente führen zur Einreiseverweigerung.
- 1. Vergiss nicht dein US-Visum
- 2. Reise nie ohne Krankenversicherung
- 3. Trinkgeld wird erwartet
- 4. Preise sind nicht immer so, wie sie scheinen
- 5. Die USA sind mehr als nur New York
- 6. Entdecke die Nationalparks
- 7. Jeder Bundesstaat ist wie ein kleines Land
- 8. Vorsicht mit dem Maßsystem
- 9. Verlass dich nicht auf öffentliche Verkehrsmittel
- 10. Flughafensicherheit ist ein großes Thema
- 11. Das inoffizielle Motto der USA: „Go Big or Go Home“
- 12. Im Notfall die 911 anrufen
- 13. Amerikaner sind meist sehr freundlich
Manche Reisende profitieren von einer 90-tägigen Visumfreiheit, bekannt als ESTA (Electronic System for Travel Authorization). Diese Genehmigung ermöglicht dir, visumfrei für bis zu 90 Tage zu reisen, wenn du Staatsbürger eines teilnehmenden Landes bist (viele europäische Länder, Australien und Japan) und ein gültiges Reisedokument hast.
Nach Genehmigung ist deine ESTA 2 Jahre gültig und du kannst mehrfach in die USA reisen. Ein Aufenthalt darf jedoch nie länger als 90 Tage sein. Die Frist beginnt beim Betreten der USA und wird nicht durch Reisen in Kanada, Mexiko oder die Karibik zurückgesetzt. Plane deine Reise daher genau, um Strafen oder Ausweisung zu vermeiden!
2. Reise nie ohne Krankenversicherung
Die Gesundheitskosten in den USA sind extrem hoch – eine Ambulanzfahrt kostet oft über $2.700, ein Besuch in der Notaufnahme $200 bis $3.000, in Extremfällen sogar bis zu $20.000! Deshalb ist eine Reiseversicherung unerlässlich. Spare dir unnötige Probleme und investiere in eine passende Versicherung.
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3. Trinkgeld wird erwartet
Obwohl technisch freiwillig, sind Trinkgelder in den USA quasi Pflicht, da Kellner oft unter dem Mindestlohn bezahlt werden. Üblich sind 15–20 % beim Essen. Achte darauf, ob das Trinkgeld bereits inkludiert ist, besonders bei Gruppen ab 6 Personen. Auch Barkeeper (1–2 $ pro Getränk), Reinigungskräfte (3–5 $ pro Nacht), Taxifahrer (10–15 %) und Gepäckträger (1–2 $ pro Tasche) erwarten Trinkgeld. Plane das in dein Reisebudget ein!
4. Preise sind nicht immer so, wie sie scheinen
Preisschilder beißen nicht immer auf den Endpreis – die Mehrwertsteuer („Sales Tax“) wird meist erst an der Kasse hinzugefügt, was meist 6–10 % zusätzlich bedeutet. Sie variiert je nach Bundesstaat und Stadt. Sei darauf vorbereitet!
5. Die USA sind mehr als nur New York
Viele denken bei den USA nur an Städte wie New York, Los Angeles oder Miami, doch das Land ist riesig und vielfältig – vom Klima über die Landschaft bis zur Bevölkerung. Die USA erstrecken sich über sechs Zeitzonen, die Entfernung von New York nach San Francisco ist größer als von Lissabon nach Moskau.
Versuche nicht, alles auf einmal zu sehen. Bleib lieber in einer Region, z. B. im Nordosten mit New York, Boston und Washington DC oder an der Westküste mit Los Angeles, San Francisco und Las Vegas. So kannst du die Region wirklich erleben, statt durch das Land zu hetzen, nur um sagen zu können „Ich war da“.
6. Entdecke die Nationalparks
Die US-Nationalparks gehören zu den beeindruckendsten der Welt. Besuche mindestens einen, besser mehrere, um atemberaubende Landschaften, unberührte Seen und interessante Tierwelt zu erleben. Mit 59 Nationalparks, die über 80 Millionen Hektar umfassen, könnte eine ganze Reise allein ihren Besuch widmen. Ein echtes Highlight!
7. Jeder Bundesstaat ist wie ein kleines Land
Klima, Landschaft, Küche, Sprache und Gesetze ändern sich von Staat zu Staat. Zum Beispiel sind New Yorker schnell unterwegs und die Stadt ist die Modehauptstadt, während Kalifornier locker sind und eher Flipflops, Shorts und Tanktops tragen. Gesetze unterscheiden sich stark: In Texas darf jeder Waffen ohne Lizenz kaufen, in Kalifornien benötigt man eine spezielle Genehmigung. Marihuana ist in Massachusetts legal, in Louisiana verboten. Nur weil etwas in einem Staat erlaubt ist, gilt das nicht automatisch überall!
8. Vorsicht mit dem Maßsystem
Die USA sind eines der wenigen Länder, die das metrische System ablehnen und stattdessen Meilen, Zoll, Fuß und Yards zur Messung verwenden. Gewicht wird in Pfund angegeben, Flüssigkeiten in Pints und Gallonen, Temperatur in Fahrenheit statt Celsius. Zudem schreibt man das Datum als MM/TT/JJJJ statt TT/MM/JJJJ. Amerikaner lieben es einfach anders zu sein.
9. Verlass dich nicht auf öffentliche Verkehrsmittel
Außer in Großstädten wie New York oder Washington DC ist der öffentliche Nahverkehr kaum vorhanden oder mangelhaft. Die USA sind eine Autofahrer-Nation. Am besten mietet man sich ein Auto, um flexibel zu bleiben und Zeit zu sparen. Die meisten Autos haben Automatikgetriebe, Schaltwagen sind selten.
10. Flughafensicherheit ist ein großes Thema
Fliegen ist eine der besten Arten, das Land zu entdecken, aber sei auf lange Wartezeiten und gründliche Kontrollen vorbereitet. Sicherheitschecks sind streng: Gürtel, Jacken und Schuhe ausziehen, Metalldetektoren inklusive Nachkontrollen, und ggf. Stichproben. Viele Hunde durchsuchen Gepäck und Passagiere auf Drogen und Sprengstoff.
Tipps zur stressfreien Kontrolle:
- Sei 3 Stunden vor Abflug am Flughafen – 2 Stunden sind oft zu knapp!
- Informiere dich auf der TSA-Webseite zu den Sicherheitsbestimmungen.
- Kleide dich so, dass du Gürtel und Schuhe schnell ausziehen kannst und trage wenig Metall.
- Halte Reisepass und Dokumente griffbereit.
- Packe deine Flüssigkeiten in einen 1-Liter-Zip-Beutel und dein Laptop separat, um das Auspacken zu erleichtern.
11. Das inoffizielle Motto der USA: „Go Big or Go Home“
Alles wird großgemacht – Autos, Menschen (nicht alle), Häuser, Supermärkte und natürlich das Essen. Die Portionen in Fast-Food-Ketten sind oft riesig. Bereite dich auf Kalorien vor!
12. Im Notfall die 911 anrufen
Bei jedem Notfall – Feuer, Unfall oder Krankheit – rufe 911. Dort bekommst du sofort die passende Hilfe. Ruf die Nummer nur bei echten Notfällen an, Missbrauch kann rechtliche Konsequenzen haben.
13. Amerikaner sind meist sehr freundlich
Vor allem im Süden sind die Menschen offen und herzlicher als du vielleicht erwartest. Von den Stränden in Miami über die Wüsten Arizonas bis zu Las Vegas’ Spaß und New Orleans Jazz: Die USA sind ein spannendes Land. Nun bist du bestens vorbereitet für deine erste Reise in die „Land der Freiheit“!
Quelle: roadaffair

