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Zentrales Institut für Katalogisierung und Dokumentation, Rom

Die Aufgabe des Zentralen Instituts für Katalogisierung und Dokumentation (ICCD) in Rom besteht darin, in Zusammenarbeit mit den Regionen Methoden und Standardverfahren für die Katalogisierung des archäologischen, architektonischen, kunsthistorischen, ethnoanthropologischen, wissenschaftlichen und technologischen Kulturerbes zu erarbeiten.

Istituto Centrale per il Catalogo e la Documentazione, Roma
Redazione FullTravel
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Die Aufgabe des Zentralen Instituts für Katalogisierung und Dokumentation (ICCD) in Rom besteht darin, in Zusammenarbeit mit den Regionen Methoden und Standardverfahren für die Katalogisierung des archäologischen, architektonischen, kunsthistorischen, ethnoanthropologischen, wissenschaftlichen und technologischen Kulturerbes zu erarbeiten.

Für die integrierte Verwaltung der Katalogisierungsprozesse stellt das ICCD das allgemeine Informationssystem des Katalogs, SIGeCweb, zur Verfügung, über das die Qualität der Daten und ihre Übereinstimmung mit den nationalen Standards sichergestellt werden kann. Die öffentliche Einsicht der Datensätze wird über die Webseite des Generalkatalogs der Kulturgüter gewährleistet.

Das Katalogkartonarchiv bewahrt die Papierkopien der von den zuständigen Kulturaufsichtsbehörden sowie Regionen und Gemeinden zwischen 1969 und 2007 eingereichten Kulturgutdatensätze auf. Der Zugang ist der Öffentlichkeit nach Vereinbarung möglich.

Im fotografischen Bereich gewährleistet das ICCD die ordnungsgemäße Konservierung und Verwaltung eines umfangreichen fotografischen Bestands, bestehend aus Materialien des Nationalen Fotografischen Kabinetts (GFN) und der Nationalen Aerofotothek. Das GFN, 1895 gegründet und noch heute aktiv für die fotografische Dokumentation des italienischen Kulturerbes, umfasst mehrere Millionen Objekte, darunter Positive, Negative und einzigartige Stücke von großem kunsthistorischem und dokumentarischem Wert. Die Nationale Aerofotothek, 1958 zur Sammlung und Erforschung von Luftbildfotografien des italienischen Territoriums gegründet, bewahrt einen Bestand von über zwei Millionen Bildern, die im Laufe der Jahre gesammelt wurden und verschiedene Kollektionen umfassen, die vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1990er Jahre des 20. Jahrhunderts reichen.

Die Konsultation vor Ort erfolgt mit Assistenz und nach Terminvereinbarung.

Eine Dauerausstellung von Kameras aus der Zeit von Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Öffentlichkeit bei den temporären Fotoausstellungen in den fünf Ausstellungssälen des Instituts zugänglich und außerhalb dieser Ereignisse nach Terminvereinbarung besuchbar.

Im Bereich der Nationalen Aerofotothek ist zudem eine Sammlung historischer Ausrüstung für Luftbildaufnahmen und kartografische Aufbereitung nach Terminvereinbarung besuchbar.

Die Bibliothek des Instituts umfasst über 20.000 Monographien zu kunst- und fotografischen Themen, zahlreiche Kunstzeitschriften sowie seltene Fotografieperiodika aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts.

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