Das alte Gebäude in Largo Arrigo VII in Rom, bekannt als Casa Bellezza – der Name gehört jedoch eigentlich dem modernen Wohnhaus darüber, das in den 1930er Jahren dem Meister Vincenzo Bellezza gehörte – wurde in den 1950er Jahren während einer Sanierung des Gebäudes freigelegt und teilweise ausgegraben; spätere Eingriffe der Denkmalbehörde sorgten für statische Konsolidierungen und die Restaurierung der Wandmalereien.
Eine kürzliche Arbeit von F. Boldrighini ermöglichte eine umfassende Neubewertung der Daten zur planimetrischen und architektonischen Entwicklung des Gebäudes zwischen der republikanischen und der kaiserlichen Epoche.
Von der reichen römischen Domus, die sich teilweise unter dem modernen Bau, teilweise unter dem dazugehörigen Garten und teilweise unter der Straße (etwa 10 Meter tief) befindet, sind ein Teil des Untergeschosses und Spuren einiger Räume im Obergeschoss erhalten. Die Überreste bestehen derzeit aus zwei mit Fresken versehenen Zimmern, die zu einem Kryptorotundo führen; ein dritter Raum, ebenfalls bemalt, ist noch unterirdisch und wurde aus statischen Gründen des modernen Gebäudes darüber nicht ausgegraben.

