Schottische Städte und größere Zentren sind voller Geschäfte und kleinen Touristenshops, die mit Pullovern, Kilts, schottischen Schals, Tweed-Hüten und Accessoires gefüllt sind. Ihre Qualität ist zweifellos gut, aber die Preise neigen dazu, höher zu sein. Am besten ist es, auch die etwas abgelegeneren Gegenden zu durchsuchen und direkt bei Fabriken, Spinnereien und Handwerksbetrieben einzukaufen. Hier macht man die besten Schnäppchen und lernt, die verschiedenen Arten von Kett- und Schussgarnen zu unterscheiden. Ein Symbol für qualitatives Einkaufen sind auch die Kaufhäuser, die eine echte Institution darstellen.
In Edinburgh zum Beispiel sind die Jenners in der Princes Street 48 ein Muss, ein historisches Kaufhaus, das 1838 gegründet wurde und zu den ältesten im gesamten Vereinigten Königreich zählt. In Glasgow sind die Buchanan Galleries in der Buchanan Street sehr beliebt; während es in den Borders, Land der Lämmer und Zicklein, sehr angenehm ist, das Old Blacksmith’s Shop Centre in Gretna Green zu besuchen und dort einzukaufen, dessen weiße, niedrige Häuser Strickwaren, schottische Gastronomie, Golf- und Sportartikel beherbergen. Dort befindet sich auch das Gretna Gateway Outlet Village mit Kleidung der besten Marken zu stark reduzierten Preisen.
Wer hingegen die Ursprünge entdecken möchte, kann in Elgin, in den Highlands, die Fabrik Johnstons Cashmere besuchen, die Wolle zu hochwertigen Stoffen und Kleidung verarbeitet; oder in Lerwick auf den Shetlands Anderson&Co, berühmt für handgefertigte Kleidungsstücke mit typischen Inselmustern. Weitere Einkaufshighlights sind handgefertigter Schmuck (ein Abstecher zur Argyll Arcade in der Buchanan Street in Glasgow ist empfehlenswert), Glaswaren (beliebt sind Whiskygläser und Dekanter, deren Herstellung man zum Beispiel im Visitors Centre der Firma Caithness Glass in Perth beobachten kann) sowie die Highland Stoneware, die traditionellen Keramiken, die in den besten Geschäften in ganz Schottland oder in den Fabriken am Ufer von Lochinver verkauft werden.

