Das antike Dorf Pitigliano, gegründet von den Römern, thront auf einem Tufffelsen und bietet besonders in den Nachtstunden eine beeindruckende Aussicht, wenn es von unten am Felsen beleuchtet wird und scheinbar in der Luft schwebt. Wo liegt Pitigliano. Pitigliano liegt in der Toskana, in der Maremma, in der Provinz Grosseto. Es hat etwa 3800 Einwohner.
Was man in Pitigliano sehen kann
Pitigliano das kleine Jerusalem. Pitigliano wird das kleine Jerusalem genannt, aufgrund der Existenz einer kleinen jüdischen Gemeinde seit dem 16. Jahrhundert und einer Synagoge aus dem 1500er Jahr im historischen Zentrum. Aus dem 16. Jahrhundert stammen ebenfalls der Dom San Pietro und Paolo sowie die Kirche Santa Maria und San Rocco. Aus dem 13. Jahrhundert stammt hingegen die entweihte Kirche von Sant’Antonio, die heute für zivile Zwecke genutzt wird.
Der Palazzo Orsini, von der Adelsfamilie Orsini errichtet, die Pitigliano bis 1600 beherrschte, bevor es an die Medici überging, wurde auf den Überresten eines Franziskanerklosters gebaut und beherbergt heute das Diözesanmuseum. Das Museum zeigt Silber- und Goldschmiedearbeiten, Münzen, Holzskulpturen, Gemälde auf Holztafeln und Leinwand, kostbare Textilien, Steinmaterialien, Manuskripte und alte Bücher. Es bewahrt die Decken und Dekorationen aus dem 15. Jahrhundert des Palazzo Orsini. Im Innenhof befindet sich ein charakteristischer Renaissancebrunnen. Außerhalb der Mauern, die von den Gewölben des alten Aquädukts von Pitigliano geprägt sind, finden sich die Wallfahrtskirche Madonna delle Grazie und das Kloster San Francesco.
Pitigliano sehenswert. Südlich von Pitigliano befindet sich das Freilichtmuseum “Alberto Manzi”, ein Weg zwischen Kunst und Natur, gewidmet dem Schriftsteller, Pädagogen und Fernsehmoderator der RAI-Sendung “Non è mai troppo tardi”.

