Die natürlichen Schönheiten, die Besonderheiten der Bräuche und Sitten, die konservativen Ideen der Menschen, die Navajo-Reservate, die Nationalparks von unschätzbarer Schönheit machen Utah zu einem Land, das es zu entdecken gilt.
Monument Valley: die Navajo
In dieser Gegend wurden mehrere Westernfilme gedreht, die – um es klar zu sagen – die Herzen von Genreliebhabern höher schlagen ließen. Wir sprechen vom Bundesstaat Utah, einem der malerischsten in ganz Amerika. In diesem Land liegt das Monument Valley, ein einsames Tal, in dem die berühmten Berge aufragen, die oft von den Indianern in zahlreichen Westernfilmen als Kulisse verwendet wurden. Die Ruinen der Siedlungen der Anasazi-Indianer sind noch an den Hängen der Berge sichtbar. Aber hier gibt es noch immer Indianer. Es sind die Navajo, die in zugewiesenen Reservaten leben.
Die Vorfahren der Navajo und anderer Stämme wie der Apache, Pueblo und Tohono waren die ersten Bewohner dieses Landes. Sie werden als die sogenannten Native Americans bezeichnet. Doch dieses Land wurde bald zum Eroberungsgebiet der ersten Weißen, insbesondere der aus dem benachbarten Mexiko stammenden Bevölkerungen, und erst im neunzehnten Jahrhundert übernahmen US-Truppen die Kontrolle. Trotz allem wartete Utah lange, bevor es Teil der Vereinigten Staaten von Amerika wurde, wegen seiner zu konservativen Bevölkerung, die eine besondere Religion vertrat.

