Die einzige derzeit sichtbare Fassade ist die Südseite, die beeindruckende 22 Meter hoch ist, mit einer Reihe von Strebepfeilern und Bögen, aufgelockert durch drei übereinanderliegende Fensterreihen in verschiedenen Formen und Größen.
Ebenfalls gut erkennbar sind die halbkreisförmigen Zuschauerränge (cavea), das Orchester (dessen Radius 10 Meter beträgt) und die Bühnenmauer (heute auf die Fundamente reduziert), die einst mit ihrer reich verzierten Fassade aus Säulen, Marmor und Statuen emporragte.
Man schätzt, dass das Theater drei- bis viertausend Zuschauer fassen konnte. Einige Forscher vermuten, dass das Theater eine feste Überdachung hatte.
Mit dem Fall des Imperiums ging bis zum 18. Jahrhundert jede Erinnerung an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes verloren, und seine Überreste wurden erst sehr spät als solche erkannt: Im Mittelalter wurden zahlreiche Bauten an sie angebaut, die während der modernen Restaurierungsarbeiten abgerissen wurden.
Im Jahr 1864 führten einige Grabungen zur Freilegung mehrerer Mauern, während in den 1920er Jahren erste Maßnahmen zum Schutz des Denkmals ergriffen wurden, indem umliegende Hütten abgerissen wurden. Die vollständige Freilegung erfolgte jedoch zwischen 1933 und 1941, als umfangreiche Restaurierungen und Ergänzungen vorgenommen wurden.
Die jüngsten Untersuchungen der Mauerwerke legen nahe, dass die derzeit sichtbaren Strukturen nicht alle aus der ersten Bauphase (1. Jh. v. Chr.) stammen, sondern das Ergebnis späterer Veränderungen in der Antike sind.
Besuchsinfo:
1. März – 30. September: 9:00 – 19:00
1. – 31. Oktober: 9:00 – 18:30
1. November – 31. Januar: 9:00 – 17:00
1. – 28. Februar: 9:00 – 18:30
Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung.
Täglich geöffnet, außer am 25. Dezember und 1. Januar
Barrierefreiheit eingeschränkt für Behinderte (Kiesboden).
Informationen zum Römischen Theater von Aosta
Via Du Baillage
11100 Aosta (Aostatal/Vallée d’Aoste)
0165 275904
l.maschio@regione.vda.it
https://www.google.it/#q=TEATRO%20ROMANO%20aosta
kostenfrei
Quelle: MIBACT

