Prag ist eine ständige Entdeckung für Reisende, die Romantik, Kultur und die besondere Atmosphäre zwischen Mittelalter und futuristischer Gegenwart suchen. Über all diesem Wunder erhebt sich majestätisch und stolz die Prager Burg, eine Art befestigte Stadt, in der man die St.-Veits-Kathedrale, den Königspalast, das Kloster des Heiligen Georg und die Basilika des Heiligen Georg, die Goldene Gasse, den Daliborka-Turm, den Pulverturm, das Belvedere und alle wichtigen Kunstwerke der Galerie der Prager Burg bewundern kann. Wenn Sie drei Tage in Prag verbringen möchten, ohne eine Sehenswürdigkeit zu verpassen, ist es wichtig, einem Führer zu folgen. Eine Art Leitfaden, der Sie drei Tage lang durch Prag führt, ohne unnötige Zeit zu verlieren. Da Prag nicht sehr groß ist, ist eine Besichtigung an einem Wochenende ein weiteres leicht erreichbares Ziel.
Prag Reiseplan für 3 Tage
Den ersten Tag in Prag widmen wir den Museen. Um Prag in drei Tagen zu besichtigen, braucht man Interesse und Energie, denn es gibt viel zu sehen. Unter den Prager Museen verdienen die besonderen und ungewöhnlichen einen eigenen Platz und die Zeit eines Besuchs. Nicht alle sind universell interessant, aber es gibt sicherlich kuriose Entdeckungen sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Es gibt besondere Museen in Prag, die nicht immer in der Reiseroute derjenigen landen, die für ein Wochenende oder einen richtigen Urlaub nach Prag kommen.
Es handelt sich um ungewöhnliche Museen, die sich auf etwas sehr Bestimmtes stützen und trotz ihrer Spezifität immer besondere Aspekte von Prag erzählen.
Museum des Kommunismus in Prag
Das Museum des Kommunismus befindet sich genau in dem Bereich, der den alten und den moderneren Teil von Prag verbindet. Hier erhält man einen genaueren Eindruck vom Leben in Prag – und teilweise auch im weiteren damaligen Tschechoslowakei – während der kommunistischen Zeit. Neben dem Alltag werden jedoch auch die härtesten Aspekte nicht ausgelassen: Es wird nicht über das repressiven Umfeld hinweggetäuscht noch über die Haftbedingungen vieler Menschen in dieser Zeit geschwiegen.
Museum der mittelalterlichen Folter in Prag und Polizeimuseum
Besonders ist auch das Museum der mittelalterlichen Folter mit seinen 60 Instrumenten, dessen Besuch für empfindsame Personen nicht empfohlen wird. Wer Kriminalserien liebt, findet das Polizeimuseum interessant: Erklärungen zur Geschichte und Techniken der örtlichen Strafverfolgungsbehörden, Nachstellungen von Kriminalfällen und sogar Möglichkeiten, die Fingerabdruckerkennung oder Spionagewaffen zu testen.
Puppenmuseum im Spielzeugmuseum
Ganz anderer Art sind die Prager Museen für Kinder: Vom Puppenmuseum bis zum Spielzeugmuseum können hier seltene Exemplare böhmischer Herstellung bewundert werden. Große und Kleine werden außerdem das Eisenbahnreich wunderschön finden, das aus 2500 Quadratmetern mit einer großen Modelleisenbahn-Ausstellung mit funktionierenden Zügen besteht.

Während Ihrer dreitägigen Pragreise gibt es noch Raum für außergewöhnliche Museen, die oft abseits der klassischen Prag Touren liegen, aber für Liebhaber des jeweiligen Themas sehr geeignet sind.
Kulturinteressierten Besuchern in Prag werden das Kafka-Museum (ganz dem bekanntesten tschechischen Autor gewidmet), das Mucha-Museum und das Bedrich Smetana-Museum empfohlen.
Die Atmosphäre ändert sich, aber wer weiter die Geschichte Prags im Zusammenhang mit Totalitarismus und den Aktivitäten der Geheimpolizei erforscht, wird nicht umhin kommen, den Kirchturm der Nikolauskirche in Malá Strana zu bemerken: Aufgrund seiner Eigenschaften war er ein idealer Überwachungs- und Kontrollpunkt des Gebiets. Hier entstand jedoch ein Museum ganz anderer Art: das Glockenmuseum. Die Kunst der Herstellung dieser klingenden Objekte hat hier eine bedeutende Tradition, die mit speziellen Ausstellungen geehrt und vorgestellt wird.
Was auch immer man tut, ein guter Kaffee ist immer eine schöne Belohnung, besonders im Kaffeemuseum: Hier sind Kaffeekannen aller Formen und Herkunft ausgestellt; es gibt Erklärungen zu Röst- und Herstellungsprozessen der duftenden Bohnen und viele interessante Details über dieses Getränk.
Bei Ihrem dreitägigen Besuch in Prag darf der Alte Jüdische Friedhof nicht fehlen, das charakteristischste Denkmal des Josefov, also des Jüdischen Viertels. Vom Nazi-Regime verschont, um es als Symbol der Vernichtung und des Untergangs eines Volkes zu erhalten, bleibt der Friedhof heute als Erinnerung an die Vergangenheit, bietet aber auch einen besonderen Eindruck durch die Vielzahl der Grabsteine, die sehr eng beieinander liegen.
Es bleibt genügend Zeit, durch die Altstadt zu schlendern, vor allem Richtung Altstädter Ring, wo man sofort die Teynkirche und die astronomische Uhr bewundern kann. Noch ein Spaziergang – in Prag ist das sehr angenehm – und man steht vor der Karlsbrücke, einer gotischen Steinbrücke, die die Altstadt mit Malá Strana (Kleinseite) verbindet.
Jetzt kann man sich der Neustadt zuwenden, deren zentraler Punkt der Wenzelsplatz ist. Ursprünglich als Geschäftsviertel mit modernem Charakter entstanden, bietet es dem Touristen dennoch die Möglichkeit, neue schöne Gebäude zu entdecken: die Schneewittchenkirche, die Ignatiuskirche, das Kloster der slawischen Emauzy, das Fausthaus, das Nationaltheater und das ganz besondere Tanzende Haus (Tancící dum).
Auch an einem Wochenende in Prag gibt es viel zu sehen: romantisch, archaisch und zeitgleich so modern.
Die beste Zeit, hierherzukommen, ist zweifellos in der Dämmerung, wenn die Prager Burg vom Sonnenuntergang beleuchtet wird und noch faszinierender erscheint, ebenso wie der herrliche Ausblick, den man von der Karlsbrücke genießt. Auf der Seite befindet sich die Kampa-Insel, die man wegen ihres Parks und der schönen Aussicht auf die Karlsbrücke besuchen sollte.
Sehenswürdigkeiten in Prag, die Sie nicht verpassen sollten: St.-Veits-Kathedrale, der Königspalast, das Kloster des Heiligen Georg und die Basilika des Heiligen Georg, die Goldene Gasse, der Daliborka-Turm, der Pulverturm, das Belvedere und alle wichtigen Kunstwerke der Galerie der Prager Burg.

