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Otranto zu besuchen

Otranto, eine kleine Perle des Meeres Apuliens, ist eines der Hauptzentren der adriatischen Küste und wird wegen der Nähe zur albanischen Küste auch das Tor zum Osten genannt.

Anna Bruno
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Von Punta Palascia ist Valona nur etwa achtzig Kilometer entfernt, was in den letzten Jahren den Otranto-Kanal zu einer Art Autobahn für die berüchtigten albanischen Schleuser gemacht hat. Doch die Lebendigkeit dieser Orte hat tiefe Wurzeln. Die Rolle des Hafens im Handel zwischen Lecce mit Tyrus und Alexandria hat den Charakter und das architektonische Profil dieser kleinen Stadt, die etwa fünftausend Einwohner zählt, tief geprägt. Für Touristen eröffnen sich hier gepflasterte Straßen aus hellem Stein, Terrassen, die steil zum Meer abfallen, Blaublicke zwischen weißen Häusern und blumengeschmückten Balkonen, eine imposante aragonesische Burg und eine prachtvolle Kathedrale im romanischen Stil Apuliens.

Ein kleiner Spaziergang führt auch zur Entdeckung der reichen Handwerkskunst mit Spitzen und Klöppelspitzen, die Kleidung und Haushaltswäsche schmücken: Wunderschöne Exemplare findet man bei L’Ago del Ricamo in der Corso Garibaldi 41. Und originelle Keramikobjekte, wie die von Art’è in der Via Lungomare Terra d’Otranto 17. Wenn der Appetit sich meldet, kann man im Da Sergio Platz nehmen, einem etablierten Restaurant im Stadtzentrum, das frischen Fisch aus der Region anbietet, oder bei Acmet Pascià mit einer schönen Terrasse am Meer – der richtige Ort, um Schwertfisch-Carpaccio und Bavette mit Seeigeln zu genießen. Entlang der Küste von Norden nach Süden fällt die Abfolge der alten Wachtürme auf, eindrucksvolle und zugleich dramatische Bauwerke, die so errichtet wurden, dass von einem zum anderen verdächtige Sichtungen mit Feuerzeichen gemeldet werden konnten.

Und dann gibt es die Strände, Buchten, Traumorte wie Alimini mit Süß- und Salzwasserseen, Frassanito; Porto Badisco, das vermutlich den Landeplatz des Aeneas beherbergt hat; Santa Cesarea Terme, das in seiner Architektur deutliche orientalische Einflüsse zeigt. Castro mit den kalkigen Verzierungen seiner Höhle, der Zinzulusa. So gelangt man zum “Ende der Welt” zum Capo di Santa Maria di Leuca. Jenseits davon ist nur offenes Meer, nur Mittelmeer, nur Blau.

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