Nationales Archäologisches Museum Cerite in Cerveteri. Was man sehen und wissen sollte ⋆ FullTravel.it

Nationales Archäologisches Museum Cerite in Cerveteri. Was man sehen und wissen sollte

In der Burg der Familie der Prinzen Ruspoli, die aus dem 13. Jahrhundert stammt, befindet sich das Nationalmuseum Cerite. Die Ausstellungskriterien der Sammlung richten sich nach der Chronologie.

Museo Nazionale Archeologico Cerite Cerveteri
Redazione FullTravel
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In der Burg der Familie der Prinzen Ruspoli, die aus dem 13. Jahrhundert stammt, befindet sich das Nationalmuseum Cerite. Die Ausstellungskriterien der Sammlung richten sich nach der Chronologie.

Für die älteste Zeit werden einige Grabbeigaben aus der Nekropole Sorbo gezeigt, mit bauchigen Gefäßen, die als Urnen dienten, sowohl weibliche (Schüssel-Deckel) als auch männliche (Helm-Deckel). Für die Orientaliserungszeit (7. Jh. v. Chr.) sind zahlreiche Grabbeigaben aus den Nekropolen von Monte Abatone, Casaletti di Ceri und Laghetto ausgestellt.

Besonders interessant sind ein mit einem mythischen Paar (Helen und Menelaos ?) dekoriertes Gefäß aus dem frühen 7. Jahrhundert v. Chr.; eine kleine Urne in Form einer Hütte aus rotem Ton mit weißen Übermalungen (Monte Abatone) aus dem 7. Jh. v. Chr.; eine keramische Urne, die ein Brautpaar darstellt und an einen gleichnamigen Sarkophag im Museum der Villa Giulia erinnert. Aus den Kammergräbern in Banditaccia stammen Grabbeigaben mit griechischen Importmaterialien, darunter ein rhodischer Balsamarium in Form eines Stiefels, eine Oinochoe gleicher Herkunft sowie ein großer etruskisch-korinthischer Krater, der sogenannte Gobbi-

Ebenfalls aus dem 6. Jh. v. Chr. stammen aus Banditaccia und Monte Abatone korinthische und lakonische Importvasen, attische Schwarzfigurkeramik, darunter Kylike, tirrenische Amphoren mit Inschriften und rotfigurige Vasen, darunter die große Kylix mit Pelios und Thetis. Auch lokale Produktionen sind vertreten, darunter seltene ceretanische Hydrien und eine breite Palette an Bucchero-Keramik.

Ausgestellt sind auch zwei Sarkophagdeckel aus dem Grab der Tamsnie mit einer Inschrift, die den etruskischen Namen der Stadt (Caisre) nennt. Die Ausstellung endet mit einer Präsentation einiger Votivobjekte aus dem Tempel Manganello sowie architektonischer Materialien aus den jüngsten Ausgrabungen im Stadtgebiet.

Zu den jüngsten Erwerbungen gehört die Odescalchi-Sammlung, die dem Museum geschenkt wurde und etruskische, griechische und süditalienische Gefäße umfasst, die einen Zeitrahmen vom 7. Jh. v. Chr. bis zur römischen Zeit abdecken.

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