Das Musikinstrumentenmuseum wurde 1957 mit der Vereinigung von 270 Instrumenten aus der Sammlung Gallini mit anderen bereits im Besitz der Stadtverwaltung befindlichen Beständen gegründet, insgesamt 358 Instrumente.
Die Sammlung wurde im Palazzo Morando in der Via Sant’Andrea untergebracht, der seit 1959 Sitz des Museums von Mailand war. 1961 erfolgte ein weiterer Ankauf von Gallini mit 150 Instrumenten, insbesondere Streich- und Tasteninstrumenten, was den Umzug vom Palazzo Morando zur Burg Sforza zur Folge hatte.
Die Werke wurden aufgeteilt in den Ballsaal, der hauptsächlich für Tasteninstrumente vorgesehen war, und den angrenzenden Raum, in dem Streich-, Zupf-, Blas- und ethnografische Instrumente untergebracht wurden.
Im Rahmen der Wertschätzung der Sammlung sind zwei bedeutsame Momente hervorzuheben: die Veröffentlichung des wissenschaftlichen Katalogs aller Instrumente mit Ausnahme der ethnografischen im Jahr 1997 und die Ankunft einer Schenkung im Jahr 2000 durch die De Musica Stiftung, benannt nach Antonio Monzino, die dem Museum etwa achtzig Instrumente brachte, gesammelt von einer Familie mailändischer Geigenbauer vom 17. bis zum 20. Jahrhundert.
Die Schenkung hat den Bestand an mailändischen Instrumenten erheblich erweitert; zwei Säle des Museums sind der Sammlung vorbehalten, wobei einer für den musikalischen Unterricht genutzt wird.
Informationen zum Musikinstrumentenmuseum
Piazza Castello, ?
20121 Mailand (Mailand)
02 88463700
c.museiartistici@comune.milano.it
https://www.milanocastello.it
Quelle: MIBACT

