Das Museum der Kirchenlichen Güter der Diözese Rieti, mit seinem Ausstellungsweg, der sich durch die Räume der Kathedrale und des alten Papstpalastes zieht, ermöglicht es uns, neben den rein kirchlichen Bereichen das Erbe aus Geschichte, Kunst und Glauben der Stadt kennenzulernen, das im Laufe der Jahrhunderte gesammelt wurde.
Die liturgischen Gebrauchsgegenstände, die Statuen, die Gemälde und die Paramente dokumentieren die Arten und Stile, mit denen der katechetische Wille der Geistlichen, die Fertigkeit der lokalen Künstler und die Volksfrömmigkeit sich ausgedrückt haben.
Der Ausstellungsweg entwickelt sich in an sich schon eindrucksvollen Räumen, die markante Spuren der architektonischen und künstlerischen Kunstfertigkeit vergangener Jahrhunderte tragen: vom Domschatz, der seit über drei Jahrzehnten seinen Sitz im alten Taufbecken hat, in dem die malerischen und bildhauerischen Erinnerungen der Renaissance dominieren, durchquert der Besucher die obere Basilika mit ihrer mächtigen romanischen Struktur und Innenräumen, die deutliche Spuren der Tridentinischen Zeit zeigen, um dann in die untere Basilika hinabzusteigen und die Sakristeien sowie das Lapidarium zu betreten, die die mittelalterlichen Stimmungen unverändert bewahren.
Von hier aus, nach Durchquerung des kleinen Kreuzgangs, der zum papstlichen Palazzo aus dem 13. Jahrhundert führt, gelangt man zur Pinakothek, eingerichtet im Audienzsaal der päpstlichen Kurie, ein rechtmäßiger Stolz des Architekten Andrea Magister wegen seiner harmonischen Proportionen und der Weite der Räume.
Detailinformationen zu Besichtigungen:
Der Komplex aus Domschatz, Museum und Diözesaner Pinakothek ist an folgenden Tagen zu besichtigen:
Samstag 16:00/18:00; Sonntag 10:00/12:00/-16:00/18:00

