Die in den Druckblöcken enthaltenen Zeichnungen reichen von den klassischsten Stilen über florale Motive und Kaschmir bis hin zu den ersten künstlerischen Avantgarden, dargestellt durch den Jugendstil und den Art Déco.
Der Zucchi-Gruppe wurde 1997 der 1. Guggenheim-Preis verliehen, weil sie ein kostbares Erbe an Materialien zur Stoffgeschichte vor der sicheren Vernichtung bewahrt und die größte Sammlung antiker Stoffdruckformen in ein Archiv und öffentlich zugängliches Museum verwandelt hat.
Das Museum bietet die Möglichkeit, die verschiedenen Herstellungsarten der Blöcke sowie die Vielfalt der in dieser Sammlung enthaltenen Zeichnungen zu bewundern.
Während des Besuchs besteht die Möglichkeit, einer Vorführung des Handsiebdrucks beizuwohnen, als Zeugnis einer inzwischen verschwundenen Technik, die jedoch einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Textiltechnologien darstellte.
Die Druckvorführung wird durch die Projektion eines erklärenden Videos eingeleitet und ermöglicht direkte Publikumsbeteiligung, bei der man sich mit einer faszinierenden handwerklichen Technik versuchen kann.Via Ugo Foscolo, 4 – 20121 Mailand

