Es wurde am 30. Mai 2003 in Turin im restaurierten, barocken Juvarra-Palast der “Quartieri Militari” eröffnet.
Die Gründung des Museums ist das Ergebnis der Zusammenarbeit lokaler Behörden (Gemeinde und Provinz) und verschiedener Vereine, die sich mit der Landesgeschichte, insbesondere der Resistenza, sowie mit der Überwachung der Menschenrechte weltweit beschäftigen. Das Museum ist in zwei Bereiche unterteilt: die ständige und die temporäre Ausstellung.
In der ständigen Abteilung kann der Besucher anhand verschiedener Dokumente und Filmaufnahmen die Geschichte der Stadt von den Rassengesetzen von 1938 bis zum Inkrafttreten der neuen republikkanischen Verfassung nachvollziehen, einschließlich der tragischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs; zudem wurde nach den Renovierungsarbeiten der Luftschutzbunker im Keller des Museums wieder zugänglich gemacht. Die temporäre Abteilung beherbergt Ausstellungen und Konferenzen zu Themen wie Kriegen und der Achtung der Menschenrechte.
Schließlich organisiert das Museum neben Bildungsaktivitäten für Schulen auch Führungen und fördert die “Orte des Erinnerns” im städtischen und provinziellen Gebiet. Im selben Gebäude, aber in der Via del Carmine 13, befindet sich zudem das Piemontesische Institut für die Geschichte des Widerstands und der zeitgenössischen Gesellschaft (ISTORETO), das Nationale Filmarchiv des Widerstands (ANCR) sowie das Internationale Studienzentrum Primo Levi.
Informationen zum Museo diffuso della resistenza, della deportazione, della guerra, dei diritti e delle libertà
Corso Valdocco, 4/a,
10100 Turin (Turin)
0114363470
museodiffuso@comune.torino.it
Quelle: MIBACT

