Das Mausoleum der Heiligen Helena wurde vom Kaiser Konstantin zwischen 326 und 330 n. Chr. ursprünglich als sein eigenes Grab errichtet, später aber für seine Mutter Helena, die 328 gestorben war, bestimmt. Das Grab befindet sich im kaiserlichen Komplex von Ad Duas Lauros, der auch die Katakomben der Heiligen Marcellinus und Petrus umfasst.
Die Restaurierung hat die gleichzeitige Präsenz mehrerer Gebäude und Zeugnisse hervorgehoben: das monumentale Mausoleum, das sich sowohl in der Länge als auch in der Höhe über mehr als 20 Meter erstreckt; das kleine Bauernhaus und die nahegelegene barocke Kirche; die Katakomben. Die Besichtigung wird durch die Ausstellung von Fundstücken aus der Umgebung vervollständigt, wie diejenigen des Friedhofs der “equites singulares” und der darunterliegenden Katakombe.
Das Mausoleum stellt zudem den Ausgangspunkt des südlichen Via Francigena-Wegs dar, da in der Gegend die Via Casilina und die Via Prenestina beginnen. Ein Ort von seltener Faszination und reicher Atmosphäre, der mit der Umgestaltung und Restaurierung ein weiteres Puzzlestück für die Erneuerung des Gebiets vervollständigt.

