Der Konstantinbogen in Rom feiert den Triumph des Kaisers Konstantin über Maxentius, der am 28. Oktober 312 n. Chr. nach der Schlacht an der Milvischen Brücke stattfand. Wie aus der Inschrift über dem mittleren Bogen hervorgeht, wurde das Denkmal feierlich vom Senat zu Ehren des Kaisers zur Erinnerung an diesen Triumph und anlässlich des Decennalia des Reiches zu Beginn des zehnten Regierungsjahres am 25. Juli 315 n. Chr. gewidmet.
Das Denkmal, das Mitte des 12. Jahrhunderts in die Festung der Frangipane integriert wurde, unterzog sich ab Ende des 15. Jahrhunderts und im gesamten 16. Jahrhundert Restaurierungen und Studien. Die umfassendste Maßnahme erfolgte jedoch 1733, als die fehlenden Teile großzügig ergänzt wurden.

