Skiathos (in der italienischen Toponymie auch als Sciato bekannt) umfasst auch die kleinen Inseln Tsougria, Tsougriaki, Maragos, Arkos, Troulonisi und Aspronisi.
Obwohl Skiathos vor allem als Reiseziel für Badeurlaub bekannt ist (mit Stränden jeder Art, von denen inzwischen fast alle sehr gut ausgestattet sind), gibt es etwa zwanzig Wanderwege, die dazu einladen, seine landschaftlichen, historischen und architektonischen Schönheiten zu entdecken.
Bewohnt ist die Insel der Ägäis überwiegend im südlichen und südöstlichen Teil, mit der einzigen Siedlung, der Stadt Skiathos, die sich genau an der südöstlichen Spitze befindet, eine günstige Lage, da sie vor dem Wind geschützt ist.
Der Hafen der Stadt fällt sofort ins Auge, da er durch die Halbinsel Bourtzi in zwei Teile getrennt wird. Diese war einst eine Festung, gegründet von den Brüdern Gizi. Mit Zinnenmauern und Schießscharten zur Verteidigung wurde Bourtzi auch „Kastelli tou Agiou Georgiou“ (also „Burg des Heiligen Georg“) genannt, da sich innerhalb der Festung eine kleine Kapelle zu Ehren des Schutzheiligen der Venezianer befand. Dank der zahlreichen Kiefern, der atemberaubenden Aussicht und der stets frischen Luft ist Bourtzi heute ein Ort, an dem Körper und Seele das richtige Wohlbefinden finden.
Zwischen den wenigen Ruinen der Kirche St. Georg und den Überresten der alten Festung befinden sich tatsächlich auch ein kommunales Café und ein malerisches Kulturzentrum mit Konferenzräumen sowie ein Freilufttheater, das Theater- und Musikaufführungen beherbergt.

