Wenn man vom unteren Tal aufwärts in Richtung Aosta fährt, durchquert man die Straßen der Herren und Ritter vergangener Zeiten und bewundert nacheinander: Castel Savoia, in der Nähe von Gressoney-Saint-Jean, mit seinen fünf unterschiedlichen Spitzbürzeln und dem üppigen botanischen Garten, in dem seltene und duftende Pflanzen wachsen.
Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Castello di Verres, dieses Jahr nach sorgfältigen Restaurierungen wiedereröffnet, dessen militärische Festungsumrisse durch reich verzierte Türen, Fenster und Kamine entschärft werden.
Issogne, nur etwas mehr als 2 km entfernt, mit herrschaftlichen, wunderbar ausgestatteten Innenräumen und einem wunderschönen, überdachten Hof, in dessen Zentrum ein achteckiger Brunnen mit einem spektakulären Granatapfelbaum aus Schmiedeeisen prangt. Fenis, vielleicht der bekannteste und meistbesuchte, mit herrlichen Zinnenmauern und majestätischen Türmen.
Sarre, wenige Kilometer von der Stadt Aosta entfernt, wurde 1869 zur Jagdresidenz von König Viktor Emanuel II. umfunktioniert. Und Sarriod de la Tour, in der Gemeinde Saint-Pierre, geschützt durch eine weite Mauerlinie und nicht weit vom kühlen Wasser der Dora entfernt. Komplettiert wird die Rundreise von weiteren 13 Schlössern, die derzeit wegen Restaurierungen geschlossen sind, von denen nur die Außenbereiche und Gärten besichtigt werden können.

