Crypta Balbi, Römisches Nationalmuseum, Rom ⋆ FullTravel.it

Crypta Balbi, Römisches Nationalmuseum, Rom

Die Crypta Balbi ist ein Stadtblock im historischen Zentrum Roms, an dessen Stelle einst ein großer Portikus, die Crypta Balbi, stand, der an das Theater angeschlossen war, das Lucius Cornelius Balbus 13 v. Chr. errichtet hatte. An der Ostseite des Portikus und innerhalb des modernen Blockperimeters erstrecken sich mehrere antike Stadtblöcke, die in der Forma Urbis Marmorea dargestellt sind, deren Gebäude teilweise besichtigt werden können.

Redazione FullTravel
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Stadtarchäologie und das Museum von Rom im Mittelalter

Der Museumsrundgang erstreckt sich innerhalb der verschiedenen Gebäude, die im Laufe der historischen Phasen in diesem Bereich errichtet wurden. Der Abschnitt „Archäologie und Geschichte einer urbanen Landschaft“ erläutert die Geschichte des Komplexes von der Antike bis zum 20. Jahrhundert: von den Bauten des Balbus, über die Verlandung der städtischen Landschaft im 5. Jahrhundert, zum Bau der Kirchen und mittelalterlichen Häuser in diesem Gebiet, bis hin zum Gebäude des Konservatoriums Santa Caterina della Rosa, das von der Mitte des 16. bis in die ersten Jahrzehnte des 17. Jahrhunderts einen Großteil des Areals einnimmt.
Der Abschnitt „Rom von der Antike bis ins Mittelalter“ zeigt die Veränderungen der Stadt zwischen der Spätantike und dem Frühmittelalter (5.-9. Jahrhundert).

Der umfangreichste Teil der Ausstellung besteht aus den Fundzusammenhängen der Materialien, die während der Ausgrabungen in der Crypta entdeckt wurden, darunter der spätantike und frühmittelalterliche Fund aus der Exedra, der in der Phase des 7. Jahrhunderts Tausende von Gegenständen zutage förderte, vor allem Keramik, aber auch Glasfragmente, Münzen, Bleisiegel sowie hunderte von Metall-, Knochen-, Elfenbein-, Edelsteinobjekten und Arbeitsgeräten, die zu einer Werkstatt gehörten, die Luxusobjekte für Kleidung und Schmuck herstellte. Die Funde aus der Crypta werden durch zeitgleiche Objekte aus den historischen Sammlungen römischer Museen ergänzt sowie durch Fundkontexte, die in den letzten Jahrzehnten bei städtischen Ausgrabungen entdeckt wurden.

Barrierefreiheit
Die vier Standorte des Nationalmuseums sind zu 100 % barrierefrei zugänglich.
Die interne Mobilität wird durch Aufzüge und Rampen gewährleistet.
Rollstühle sind auf Anfrage verfügbar.
Geeignete sanitäre Anlagen sind vorhanden.

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