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Bibliothek für Archäologie und Kunstgeschichte in Rom

Die Ursprünge der Biblioteca di Archeologia e Storia dell’Arte (BiASA) in Rom sind mit der Gründung des Nationalen Instituts für Archäologie und Kunstgeschichte im Jahr 1922 durch Corrado Ricci verbunden.

Biblioteca di Archeologia e Storia dell'Arte di Roma
Redazione FullTravel
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Die Ursprünge der Biblioteca di Archeologia e Storia dell’Arte (BiASA) in Rom sind mit der Gründung des Nationalen Instituts für Archäologie und Kunstgeschichte im Jahr 1922 durch Corrado Ricci verbunden.

Damals wurde die Bibliothek, die bereits der Generaldirektion für Altertümer und Schöne Künste angegliedert war, in den Palazzo Venezia verlegt, wobei sie neben den Räumen im Hochparterre auch den Torre della Biscia belegte. Im Laufe der Jahre wurden Sammlungen und Spenden hinzugefügt, die den Bestand der Bibliothek bereichern, der von Archäologie über Auktionskataloge, Ausstellungskataloge, dem Theaterbereich, der römischen Abteilung bis hin zur Reiseabteilung und vielem mehr reicht.

Unter den vielen wertvollen Geschenken sticht die prestigeträchtige Sammlung von Rodolfo Lanciani hervor (Drucke, Zeichnungen, Manuskripte und autographische Notizen zur römischen Topographie). In jüngerer Zeit konnte die BiASA dank der vom Ministerium zugewiesenen Mittel ihren Bestand durch eine konstante Erwerbspolitik erweitern, was sie zu einem unverzichtbaren Instrument für italienische und ausländische Wissenschaftler machte. 1989 wurden ihr die monumentalen Räume der Sala della Crociera am Collegio Romano zugewiesen, die zuvor Sitz der Bibliotheca Major der Jesuiten und später der Nationalbibliothek waren.

Die BiASA ist eine der 46 staatlichen öffentlichen Bibliotheken, die durch den DPR vom 5. Juli 1995 geregelt sind, und die einzige, die sich auf Archäologie und Kunstgeschichte spezialisiert hat.

1998 trat sie dem Nationalen Bibliotheksdienst (SBN) bei. Seit 2015 ist sie Teil des Museumspoles von Latium gemäß dem DPCM vom 29. August 2014 Nr. 171.

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