Eine sorgfältige Reiseplanung ist unerlässlich, und bestimmte Bedürfnisse deines Hundes zu berücksichtigen, ist Pflicht, wenn du mit deinem Hund zum Camping reist. Hier haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie du deinen Hund während des Abenteuers in der Natur schützen kannst.
1. Investiere in die richtige Ausrüstung:
Du solltest beim Camping stets die passende Ausrüstung dabei haben, das macht einen großen Unterschied. Das gilt auch, wenn du mit deinem Hund unterwegs bist. Hochwertige Ausrüstung kann in gefährlichen Situationen entscheidend sein.
Außerdem sorgt gute Campingausrüstung dafür, dass dein Aufenthalt für dich und deinen Hund angenehm wird. Besorge dir z.B. ein Zelt, das groß genug ist, um es mit deinem Vierbeiner zu teilen. Verwende im Camp stets ein Geschirr für deinen Hund. Nimm sowohl kurze als auch lange Leinen mit. Futter- und Wassernäpfe sollten robust sein. Eine Bürste für Hunde ist praktisch, um Verfilzungen und Schmutz aus dem Fell zu entfernen, besonders bei doppellagigem Fell wie beim Labrador Retriever oder bei langem, lockigem Fell wie beim Goldendoodle.
2. Achte auf Wildtiere
Wenn du deinen Hund zum Camping mitnimmst, wirst du verschiedenen Tieren begegnen — das ist normal. Aber du möchtest vermeiden, dass dein Hund auf gefährlichere Tiere wie Giftschlangen, Bären oder Wölfe trifft. Es ist zwar schön, deinem Hund in der Natur freien Auslauf zu geben, aber benutze am besten eine lange Leine, um ihn in der Nähe zu behalten.
3. Nimm Hundefutter mit
Es mag verlockend sein, dein Campingessen mit deinem Hund zu teilen, aber das solltest du vermeiden, denn dein Hund könnte Bauchschmerzen bekommen. Versuche, die Ernährung deines Hundes möglichst normal zu halten, besonders auf Reisen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Ungewürzte Stücke von Huhn oder Fisch sind ok, aber fettige Speisen solltest du deinem Hund nicht geben. Dein Hund mag dich sehnsüchtig anschauen, aber bleib standhaft und gib ihm nur Hundefutter.
4. Sorge für Wassernäpfe
Beim Camping solltest du immer frisches Wasser für deinen Hund bereithalten, damit er jederzeit sauberes Wasser trinken kann. Sorge zudem für einen schattigen Ruheplatz, besonders im Sommer, damit dein Hund keinen Hitzschlag bekommt. Manchmal gibt es in der Nähe Teiche oder Bäche, wo dein Hund trinken kann, aber Vorsicht: Oft enthalten diese Gewässer Algen oder Parasiten, die schädlich sein können.
5. Besuch beim Tierarzt
Bevor du mit deinem Hund verreist, solltest du unbedingt mit dem Tierarzt sprechen. Informiere ihn, wohin ihr reist. Die Impfungen deines Hundes sollten auf dem neuesten Stand sein, und dein Tierarzt kann ein Attest zur Reise- und Gesundheitsfähigkeit ausstellen. Schneide die Krallen, damit sie sich nicht im Freien verfangen. Besorge dir wirksame Präparate gegen Zecken und Flöhe, ob orale Mittel oder Spot-on-Behandlungen. Das ist wichtig, da dein Hund viel draußen sein wird und Zecken sowie Flöhe häufige Begleiter sind, die man gut verhindern kann.
6. Probe-Camping
Wenn dein Hund noch nie campen war, ist es sinnvoll, vorher eine Proberunde zu machen, z.B. im eigenen Garten. So kannst du besser einschätzen, wie dein Hund sich in einem Zelt schlägt und mit der 24/7-Umgebung im Freien zurechtkommt. Nimm vertraute Spielsachen mit, die deinen Hund beruhigen können. Eine Decke zum Drauflegen ist auch gut, da das Material des Zeltes für ihn unangenehm sein kann.
7. Suche hundefreundliche Campingplätze
Es gibt viele Campingplätze, aber es ist ärgerlich, wenn du ankommst und feststellst, dass keine Hunde erlaubt sind. Deshalb solltest du vorab recherchieren und auf jeden Fall dort anrufen, um zu klären, ob Hunde willkommen sind. Informiere dich auch über die jeweiligen Regeln: Manche Plätze akzeptieren nur angeleinte Hunde, andere erlauben Hunde ohne Leine, solange sie auf Abruf kommen.
Viele Campingplätze passen ihre Regeln saisonal an: In der Hochsaison sind oft keine Hunde erlaubt, während in der Nebensaison Hundebesitzer willkommen sind. Informiere dich unbedingt online über die aktuellen Vorschriften, bevor du mit deinem vierbeinigen Freund anreist.
8. Auffrischung des Trainings für den Campingtrip
Bevor du deinen Hund mit zum Camping nimmst, solltest du das Training auffrischen. Einige Kommandos sind besonders draußen nützlich. Dein Hund muss vor allem gut auf Rückruf reagieren, denn davon kann sein Leben abhängen. Wiederhole auch Kommandos wie „Lass es“, falls dein Hund unterwegs wilden Tieren begegnet, etwa Bären, Schlangen oder Wölfen. Die Reaktion auf den Ruf sollte schnell und zuverlässig sein. Indoor-Training reicht nicht aus, da es dort wenige Ablenkungen gibt. Trainiere daher unbedingt draußen, um deinen Hund auf das Camping vorzubereiten.
Fazit
Camping mit deinem Hund ist eine wunderbare Gelegenheit, die Bindung zu deinem besten Freund zu stärken. Weg von Alltagsstress und Hausarbeit. Dein Hund liebt die Natur und die gemeinsame Zeit mit dir. Beides zu verbinden ist für ihn wie ein kleines Paradies, und gemeinsam in einem gemütlichen Zelt zu kuscheln, ist eine perfekte Möglichkeit zum Entspannen.

